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Neu-Ulm
14.05.2022

Die Putte ist bald unter neuer Leitung

Michael Schlecht und Elisabeth Würzl sind das neue Führungsduo der Putte.
Foto: Sammlung Schlecht

Elisabeth Würzl und Michael Schlecht leiten künftig die Ausstellungsräume in Neu-Ulm. Wer die beiden sind und was sie mit der Putte vorhaben.

Wer derzeit beim Bummel durch die Neu-Ulmer Innenstadt an der "Putte" vorbeischlendert, blickt in leere Räume. Doch das soll sich wieder ändern. Ein neues Führungsduo ist gerade dabei, ein Programm auf die Beine zu stellen. Michael Schlecht und Elisabeth Würzl sind die Neuen für diesen besonderen Projektraum für aktuelle Kunst in Neu-Ulm - und sie freuen sich auf ihre neue Aufgabe.

M. Schlecht, der in Ulm aufgewachsen ist und an der Akademie für Darstellende Kunst (ADK) studiert hat, übernimmt die Leitung der Putte mit E. Würzl von Axel Städter, der mit Carolina Pérez Pallares das Prinzip der Doppelspitze bereits erfolgreich erprobt hatte und die Putte nun noch ein Jahr kommissarisch alleine weiterführte. Würzl sagt: "Es ist natürlich gewinnbringend, so etwas zu zweit zu machen." In Gesprächen und Diskussionen entstehen neue Ideen, werden Konzepte weiterentwickelt. Würzl, die Kunstgeschichte und Kunstpädagogik studiert hat, glaubt auch, dass sie und Schlecht ein interessantes Spannungsfeld zwischen bildender und darstellender Kunst in die Putte bringen können. "Wir wollen auch austesten, wo ein Hybrid möglich ist."

Schlecht und Würzl waren schon Teilnehmer bei "Stürmt die Burg"

Schlecht und Würzl - auch privat ein Paar - leben aktuell in Leipzig, freuen sich aber darauf, künftig öfter nach Ulm beziehungsweise Neu-Ulm zu kommen. Mindestens einmal im Monat wollen sie hier sein. Ulm hat nicht nur als Heimatstadt von Michael Schlecht eine Bedeutung für die beiden. Sie haben hier bereits gemeinsam künstlerisch gearbeitet, und zwar 2019 im Rahmen des Festivals "Stürmt die Burg". Sie kuratierten das Projekt "reframe.burg", bei dem verschiedene Künstlerinnen und Künstler eingeladen waren, in ihren Arbeiten die Burg neu zu deuten.

Für die Putte wollen die beiden zunächst ein Jahresprogramm entwerfen, das unter ein bestimmtes Thema gestellt wird. Details dazu soll es in den kommenden Wochen geben. Angedacht sind vier Ausstellungen pro Jahr, davon zwei Gruppen- und zwei Einzelausstellungen. In Form einer "Artistic Research", also einer künstlerischen Recherche, soll ein weiterer Künstler oder eine Künstlerin das Jahresthema mit verschiedenen Interventionen in den öffentlichen Raum tragen.

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