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Neu-Ulm: Polizeieinsatz wegen fehlender Mülltrennung in Flüchtlingsunterkunft

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Polizeieinsatz wegen fehlender Mülltrennung in Flüchtlingsunterkunft

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    Wegen fehlender Mülltrennung ist die Polizei in Neu-Ulm in eine Flüchtlingsunterkunft ausgerückt.
    Wegen fehlender Mülltrennung ist die Polizei in Neu-Ulm in eine Flüchtlingsunterkunft ausgerückt. Foto: Theresa Kottas-Heldenberg, dpa (Symbolbild)

    Wegen fehlender Mülltrennung ist die Polizei am späten Mittwochvormittag in eine Flüchtlingsunterkunft in Neu-Ulm ausgerückt. Nachdem die Beamten einem zunächst aggressiven 20-Jährigen eröffnet hatten, ihn auch in Gewahrsam nehmen zu können, soll dieser sich beruhigt haben.

    Nach Angaben der Ermittler hatte der 20-Jährige am Vortag einen Müllbeutel mit unsortiertem Abfall im Flur vor seinem Zimmer abgestellt. Eine 59-jährige Mitarbeiterin habe den Beutel genommen, zurück in das Zimmer gebracht und den Mann aufgefordert, den Müll ordnungsgemäß zu trennen und zu entsorgen. Weil derselbe Müllbeutel mit weiterhin unsortiertem Abfall am darauffolgenden Tag erneut vor dem Zimmer lag, habe die Angestellte ihn aufgehoben und den Inhalt mit dem Hinweis, der 20-Jährige solle den Müll nun sortieren, im Zimmer entleert.

    Der Mann habe daraufhin aggressiv reagiert. Er soll den Inhalt des Müllsacks im Zimmer umhergeworfen und zusätzlich zwei Stühle umgestoßen haben. Ein Sachschaden entstand laut Polizei nicht. Der 20-Jährige aber soll anschließend zusammen mit drei Mitbewohnern das Zimmer verlassen haben.

    Auch gegenüber einer hinzugezogenen Polizeistreife soll sich der Mann „aggressiv und uneinsichtig“ gezeigt haben. Daraufhin hätten Beamte eine „Gefährderansprache“ durchgeführt und gegebenenfalls Gewahrsam angekündigt. Da habe sich der Beschuldigte beruhigt und konnte in der Unterkunft verbleiben. Was schlussendlich aus dem Müll wurde, geht aus dem Pressebericht der Polizei hervor. (AZ)

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