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Neues Restaurant: „Nan Boré“ bringt den Edel-Döner nach Ulm

Ulm

Neues am Spieß: „Nan Boré“ bringt den Edel-Döner nach Ulm

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    In der Neuen Mitte nahe dem Münster: Im ehemaligen Subway neben dem Haus der Museumsgesellschaft (rechts) eröffnet am Donnerstag Nan Boré, ein orientalisches Restaurant.
    In der Neuen Mitte nahe dem Münster: Im ehemaligen Subway neben dem Haus der Museumsgesellschaft (rechts) eröffnet am Donnerstag Nan Boré, ein orientalisches Restaurant. Foto: Oliver Helmstädter

    „Nan Boré“ eröffnet am Donnerstag in Ulms Neuer Mitte. Die beiden Betreiber, das kurdischstämmige Brüderpaar Serhat und Sedat Agin, möchten sich von der gefühlten Dönerflut in Ulm abheben: „Etwas Großes kommt auf Ulm zu“, werben sie in den sozialen Netzwerken.

    Die Dönerspieße werden, so die Agins, von Hand in einer kleinen Manufaktur gesteckt. Eine eigene Würzung ist Teil des Edel-Döners. Der Döner werde „revolutioniert“, sagt einer der Chefs. Es werde reines Steakfleisch ohne Zusatz-, Konservierungs- und Farbstoffe verwendet. Nan Boré bedeutet in der Muttersprache des Betreibers „Iss Brot“. Das Fladenbrot für den Döner wird aus einem 48 Stunden gereiften Sauerteig hergestellt. „Wir wollen nicht, dass Döner als Fast Food präsentiert wird, sondern als ein schönes Gericht“, sagt Serhat Agin. Erfahrung mit dem „normalen Döner“ hat er bereits: In Füssen führt er in der Bahnhofstraße einen solchen Imbiss als zweites Standbein.

    Neuer Döner eröffnet in Ulm neben Shangai Tan im ehemaligen Subway

    Für Vegetarier gibt es Falafel – Bällchen aus Kichererbsen – als Alternative. Und statt „Kaffee und Kuchen“ werden Çay und Baklava angeboten, also Tee mit süßem Gebäck. Der genaue Preis war noch nicht zu erfahren; er dürfte jedoch deutlich mehr kosten als ein Durchschnittsdöner, der meist mit sechs, sieben oder gar acht Euro zu Buche schlägt. Zur Eröffnung verlosen die Brüder unter anderem einen Gutschein für ein Jahr lang einen Döner pro Woche. Der „Einführungspreis“ ist klar: Fünf Euro.

    Auch der Nachbar ist neu: Hier eröffnete das Restaurant „Shanghai Tan“, das auf Hot Pots und ein Edel-Buffet ohne Selbstbedienung setzt. Stattdessen bekommt man quasi endlos kleine Fünf-Gänge-Menüs serviert. Nachschub gibt es frühestens nach zehn Minuten – und auch nur dann, wenn die Teller leer sind. Wer am Ende des Mahls nicht aufisst, muss drei Euro „Nachschlag“ bezahlen.

    Woher kommt der Döner?

    Anfang der 1970er Jahre kamen türkische Einwanderer in Berlin auf die Idee, das Fleisch in ein Fladenbrot zu stecken.

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