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Prämie: Liqui Moly zahlt jedem Beschäftigten 7000 Euro

Ulm

Liqui Moly zahlt jedem Beschäftigten 7000 Euro Prämie

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    Liqui Moly beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit fast 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 
    Liqui Moly beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit fast 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.  Foto: Andreas Brücken (Archivbild)

    Das vergangene Jahr schloss der zum Würth-Konzern gehörende Ulmer Automotive-Chemie-Spezialist mit Höchstwerten in der Öl- und Additivproduktion ab. Der Umsatz von Liqui Moly stieg um acht Prozent. Diese Leistung honoriert die Geschäftsleitung mit einer Prämie von bis zu 7000 Euro je Beschäftigten. Im Laufe des Jahres sollen drei neue Auslandsgesellschaften gegründet werden. Und für das größte einzelne Bauvorhaben der Unternehmensgeschichte erfolgt der Spatenstich.

    Ein politisch wie wirtschaftlich äußerst turbulentes Jahr schlossen die Ulmer mit einem Umsatzplus von acht Prozent ab. Zwei Drittel des Umsatzes werden im Ausland generiert. Im Inland wurde sogar ein überproportionales Wachstum erzielt.

    Liqui Moly ist auch Trikotsponsor der Ulmer Spatzen. Beim Ulmer Schmiermittelhersteller läuft es aber besser als bei den Kickern.
    Liqui Moly ist auch Trikotsponsor der Ulmer Spatzen. Beim Ulmer Schmiermittelhersteller läuft es aber besser als bei den Kickern. Foto: Stephan Schöttl

    Ein Ergebnis, an dem die Belegschaft nicht nur Anteil hat, sondern auch partizipiert: „Bis zu 7000 Euro Prämie bekommt jeder der inzwischen fast 1300 Beschäftigten rund um den Globus“, wird Geschäftsführer Salvatore Coniglio in einer Mitteilung zitiert.

    Liqui Moly in vestiert in Ulm

    119.000 Tonnen Öl, 40 Millionen Ölgebinde und 25 Millionen Additivdosen markieren neue Produktionsrekorde. „Um weiter wachsen zu können, ist am Standort Saarlouis der Ausbau der Produktionskapazität auf 160.000 Tonnen Öl geplant. 2026 geht es Stück für Stück an die Umsetzung“, sagt Geschäftsführer Uli Weller. Mit Jahresbeginn wurde aus der „Meguin GmbH & Co. KG Mineralölwerke“ die „Liqui Moly Produktions GmbH & Co. KG“. „Es handelt sich lediglich um eine Umfirmierung der 100-prozentigen Unternehmenstochter.“ Weitere Produktionskapazitäten werden auch am Firmensitz in Ulm durch zusätzliche Abfülllinien, Automatisierung und Digitalisierung geschaffen. Die Investitionssumme wurde nicht genannt.

    Die Firma aus Ulm steigt beim Rugby ein

    Künftig soll ein Großteil der produzierten Waren in einem neuen Logistikzentrum im Ulmer Norden gelagert werden. Der Spatenstich ist für das Jahr 2026 anvisiert. „Das größte Bauvorhaben in der Unternehmensgeschichte wird unsere logistischen Abläufe immens verbessern. Es ist der Schlüssel für eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit, noch höhere Kundenzufriedenheit und ein wesentlicher Baustein unserer Wachstumsstrategie“, fasst Geschäftsführer Günter Hiermaier zusammen.

    Teil der Wachstumsstrategie ist auch die weitere Internationalisierung. „Wir werden dieses Jahr in China, in der Schweiz und in der Türkei Auslandsgesellschaften gründen. In diesen Ländern sind wir schon viele Jahre aktiv, wollen aber die Märkte besser durchdringen und die vorhandenen Potenziale besser ausschöpfen“, sagt Salvatore Coniglio. Noch internationaler werden die Ulmer in der Werbung: World Rugby hatt kürzlich Liqui Moly als offiziellen Sponsor der Rugby-Weltmeisterschaft der Herren 2027 und der Rugby-Weltmeisterschaft der Frauen 2029 bekanntgegeben, die beide in Australien ausgetragen werden. (AZ)

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