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07.01.2022

Ohne Gurt, dafür mit Handy und Fahrverbot: Polizei stoppt Essens-Lieferanten

Das Essen des Lieferanten in Senden kam wohl nicht mehr (warm) an.
Foto: Silvio Wyszengrad (Symbolbild)

Ein 23-Jähriger sollte Essen zu Kunden ausliefern. Ob es dort jemals (warm) ankam, ist unklar. Die Polizei stoppte ihn in Senden und deckte mehrere Vergehen auf.

Eine Zivilstreife der Polizei hat am Mittwochabend den Fahrer eines Lieferservices gestoppt. Die Beamten hätten ihn auf dem Handy tippend durch Senden fahren sehen. Das sei aber nicht das einzige Vergehen gewesen, das der junge Mann begangen hatte.

Als die Polizisten den Mitarbeiter eines Schnellrestaurants anhielten, stellten sie fest, dass der 23-Jährige den Sicherheitsgurt auf dem Sitz anliegend im Gurtschloss arretiert hatte und sich dann darauf setzte. So versuchte er zumindest den Anschein des ordnungsgemäßen Anschnallens zu wecken, was ihm jedoch misslang.

Bei der Frage nach seinem Führerschein wollte er den Beamten dann weitere "Räuberpistolen" vortragen. Die Streife habe aber recht schnell ermittelt, dass der Mann ein wirksames Fahrverbot hatte. Die Beamten unterbanden die Weiterfahrt und leiteten Ermittlungen wegen Fahrens trotz Fahrverbot ein.

Wie nun das bestellte Essen zum Empfänger kam, ist den Kontrollbeamten nicht bekannt. (AZ)

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