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Sigmaringen
12.05.2022

Tumult in Erstaufnahmestelle: Bis zu 40 Bewohner gehen auf Polizei los

Zwei Männer wurden bei einem Polizeieinsatz in der LEA Sigmaringen festgenommen.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

In der LEA Sigmaringen kam es zu Tumulten. Eine Gruppe von 30 bis 40 Bewohnern soll die Polizei attackiert haben. Ein Mann musste notoperiert werden.

Wegen eines Angriffs auf den Sicherheitsdienst und eines anschließenden Tumults war die Polizei in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Sigmaringen gefordert. Kurz nach Mitternacht am Donnerstag hätten zwei Bewohner der Einrichtung drei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes unvermittelt angegriffen und verletzt, teilte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag mit.

Als die beiden mutmaßlichen Täter von der Polizei festgenommen worden waren, hätte sich eine Gruppe von 30 bis 40 Menschen mit den beiden solidarisiert und die Polizisten bedrängt. Ein Bewohner sei zudem schreiend und "in provozierender Weise" auf die Polizisten zugelaufen und habe sich dann ohne Vorwarnung mit einer Rasierklinge eine Wunde am Arm zugefügt.

Polizeieinsatz in LEA Sigmaringen: Mann verletzt sich mit Rasierklinge

Der Mann sei überwältigt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort wurde er notoperiert. Der Polizei ist es den Angaben zufolge nur durch weitere hinzugerufene Polizeistreifen gelungen, die Situation zu beruhigen und weitere Straftaten zu verhindern.

Gegen die beiden Festgenommenen werde wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung ermittelt. Zudem möchte die Polizei die Hintergründe des Angriffs auf den Sicherheitsdienst klären. (dpa/lsw)

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