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Basketball

27.11.2018

Akpinar trägt das Deutschland-Trikot gerne

Ismet Akpinar ist seit dem Sommer des vergangenen Jahres Nationalspieler und er trägt das Deutschland-Trikot gerne.
Bild: Imago/Beautiful Sports

Es gab interne Diskussionen über die Abstellung des Ulmer Nationalspielers

Thorsten Leibenath hielt sich sehr bedeckt. Das wisse er noch nicht genau, sagte der Trainer von Ratiopharm Ulm am Samstag nach dem Sieg seiner Mannschaft in der Bundesliga gegen Bonn auf die Frage, ob Ismet Akpinar in dieser und der kommenden Woche für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft spielt. Akpinar selbst wusste das sehr genau. „Ich fahre am Montag zur Nationalmannschaft“, bekräftigte der Spieler wenige Minuten später noch in der Ratiopharm-Arena und stellte klar: „Ich werde von mir aus nie für die Nationalmannschaft absagen.“ Akpinar berichtete allerdings auch von Diskussionen, die es im Verein wegen seiner Abstellung gegeben hat. Dass derartige Diskussionen in Ulm und sicher auch andernorts nach wie vor geführt werden, sagt eine Menge aus über den geringen Stellenwert, den die Nationalmannschaft im deutschen Basketball immer noch hat.

Für Deutschland geht es in den Länderspielen am kommenden Freitag in Patras gegen Griechenland und am 3. Dezember in Ludwigsburg gegen Estland zwar um nicht mehr wirklich viel. Das Ticket für die Weltmeisterschaft in China im kommenden Jahr haben die Schützlinge von Bundestrainer Henrik Rödl bereits gelöst. Aber wenn Deutschland Platz eins in der Gruppe verteidigt, dann wird die Mannschaft bei der Auslosung der Vorrundengruppen beim Finalturnier gesetzt.

Auch die Griechen haben sich bereits für die Weltmeisterschaft qualifiziert, trotzdem ist es für sie eine Ehre, in der Nationalmannschaft zu spielen. Ihr mittlerweile für die Zhejiang Guangsha Lions spielender Star Ioannis Bourousis beispielsweise reist zu den Länderspielen regelmäßig aus China an. Auch am Freitag in Patras wird der 2,15 Meter große Center dabei sein und Bundestrainer Rödl warnt schon mal vorsorglich: „Die Griechen spielen mit ganz viel Herz und Leidenschaft.“ (pim)

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