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Leichtathletik

13.05.2019

Allein unter Männern: Alina Reh vom SSV Ulm 1846 läuft Rekord

Adäquate Konkurrenz suchte und fand Alina Reh im B-Lauf der Männer. Am Ende verbesserte die Ulmer Läuferin ihre Freiluft-Bestzeit über 3000 Meter.
Bild: Imago-Images/Pressefoto Baumann

Nach der Bestzeit will die Ulmer Läuferin die WM-Normen über 5000 und 10000 Meter knacken

Für Alina Reh vom SSV Ulm 1846 lief der Saisoneinstieg nach Maß: Beim Läufermeeting am Sonntag in Pliezhausen steigerte die EM-Vierte über 10000 Meter ihre Freiluftbestzeit über 3000 Meter nicht nur deutlich auf 8:48,05 Minuten, sondern verbesserte auch den Meetingrekord von Konstanze Klosterhalfen um sieben Sekunden. Die 22-Jährige blieb damit zum ersten Mal im Freien unter der Neun-Minuten-Marke, in der Halle hatte die Laichingerin sich allerdings im Winter bereits auf 8:39,45 Minuten verbessert und war in die europäische Spitze vorgestoßen.

Alina Reh zieht positive Bilanz

Alina Reh nutzte das Meeting in ihrer Heimatregion als Formtest und wählte dabei einen Startplatz im B-Lauf der Männer, um adäquate Konkurrenz zu haben. Sie konnte, geführt von ihrem Tempomacher Simon Stützel, im Feld mitschwimmen und belegte am Ende Platz zehn. Hinterher zog Alina Reh eine positive Bilanz: „Es war gar nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte. Auch bei den Männern gab es einige Rangeleien und Positionskämpfe. Insgesamt war es aber ein sehr solider Saisoneinstieg.“

Die Zeit von Pliezhausen ist für Reh eine gute Ausgangsposition für die anstehenden Aufgaben. Schon am kommenden Samstag bei der Karlsruher Laufnacht nimmt sie über 5000 Meter Angriff auf die WM-Norm. 15:22,00 Minuten sind für einen Start in Doha bei den Welttitelkämpfen vom 27. September bis zum 6. Oktober gefordert. Nach der Vorstellung von Pliezhausen ist das eine lösbare Aufgabe für das junge deutsche Langstrecken-Ass.

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Im Fokus der Ulmer Läuferin stehen die 10000 Meter

Apropos Langstrecke: Auch 2019 steht für Alina Reh die längste Bahn-Langstrecke im Fokus, die 10000 Meter. In vier Wochen bei den deutschen Meisterschaften in Essen soll die WM-Norm von 31:50,00 Minuten fallen. Nach dem Auftakt von Pliezhausen darf man der Laichingerin durchaus zutrauen, auch diese hohe Hürde zu nehmen. 

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