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20.05.2010

Andreas "Bobo" Mayer sagt geliebtem SSV 46 Adieu

Sie wollen morgen im Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt II und dann auch im letzten Heimspiel gegen Bamberg eine Woche später noch einmal jubeln: die Ulmer Manuel Müller, Michael Schürg und Christian Sauter (v. li.). Foto: Horst Hörger
Bild: Horst Hörger

Ulm Was sich schon angedeutet hatte, ist jetzt kurz vor der letzten Auswärtspartie der Spatzen in dieser Regionalliga-Saison morgen (14 Uhr) bei Eintracht Frankfurt II Wahrheit geworden: Bobo Mayer wird am Ende dieser Runde den SSV Ulm 1846 verlassen. Geschäftsführer Markus Lösch erläutert, warum ein weiterer erfahrener Leistungsträger von dannen zieht: "Wir haben am Mittwoch noch einmal mit ihm gesprochen, und obwohl wir ihm einen Job offerieren konnten, hat er unser Angebot nicht angenommen. Das ist sehr schade. Wir hätten ihn gerne auch als Führungsspieler behalten. Aber Bobo ist 29 und will noch ein paar Jahre voll auf Fußball setzen. Das konnten wir ihm nicht bieten. Er hängt sehr an unserem Verein. Die Entscheidung ist ihm sehr schwer gefallen."

Trainer Ralf Becker fügte noch an: "In der nächsten Saison wird es keine Spieler mehr geben, die als Profis hier spielen. Es wird einen großen Umbruch geben, das ist klar. Wir werden den jungen Spielern eine Chance geben, Verantwortung zu übernehmen."

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Bobo Mayer wird also wie Andreas Knoll, Heiko Gerber, Patrick Leschinski, Mario Schmidt, Benjamin Barth, Henry Onwuzuruike, Manuel Müller und auch Florian Hornig sowie Bence Varga nächste Saison nicht mehr im Ulmer Team stehen. Die Routiniers werden dann auf dem Feld Rouven Wiesner, Timo Trefzger, Christian Sauter und Michael Schürg sein. Und natürlich Torhüter Holger Betz, der Oldie. Dessen Stellvertreter ist künftig der junge Benjamin Gralla, der bisher die Nummer drei war. Er hat einen neuen Vertrag unterschrieben, wie auch der noch einige Zeit verletzte Florian Treske. Neuzugänge gibt es außer Trefzger noch nicht, aber es sind laufend Spieler im Probetraining.

In Frankfurt könnte der eine oder andere A-Junior im Ulmer Team auftauchen, wobei Johannes Reichert die besten Karten hat. Becker: "Wir wollen jetzt die letzten zwei Spiele konsequent durchziehen und so viele Punkte wie möglich holen."

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