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Leichtathletik

19.06.2020

Arthur Abele arbeitet sich zurück

Arthur Abele arbeitet gerade an seinem Comeback.
Bild: Sven Hoppe (dpa, Archivfoto)

Plus Der Mehrkämpfer Arthur Abele vom SSV Ulm 1846 arbeitet sich nach seiner Verletzung zurück und ist zufrieden. Bleibt nur die Frage, wann es weitergeht.

Während einige Sportler noch warten müssen, ehe das Training für sie wieder normal stattfinden wird, haben die Mehrkämpfer des SSV Ulm 1846 um Arthur Abele ein wertvolles Privileg: Sie dürfen schon seit einigen Wochen im Donaustadion trainieren, zwar unter den gültigen Hygienevorschriften in Kleingruppen (vier Athleten und ein Trainer), aber: „Wir konnten damit gut arbeiten und unsere Trainingseinheiten abarbeiten – das war schon gut“, sagte Arthur Abele unserer Redaktion beim Startschuss des virtuellen Firmenlaufs in Ulm und Neu-Ulm in dieser Woche.

Abele musste im vergangenen Jahr einige Wettkämpfe verletzungsbedingt ausfallen lassen, unter anderem auch die WM in Katar Anfang Oktober. Mittlerweile ist er wieder auf einem guten Stand, vor allem mit den Würfen und seinen Kraftwerten ist er zufrieden, „läuferisch habe ich aber noch ein bisschen Probleme“. Die Achillessehne macht ihm noch etwas zu schaffen. „Alles andere passt ganz gut.“ Im vergangenen Jahr nahm er sich auch deshalb zurück, weil 2020 eigentlich die Olympischen Spiele in Tokio angestanden hätten, die aber wegen Corona auf das kommende Jahr verschoben wurden. Immerhin bleibt für den 33-Jährigen so mehr Zeit für das Training und dafür, den verletzungsbedingten Rückstand wieder aufzuholen. Glück im Unglück also? „Einerseits ist es traurig, andererseits ist es für mich ganz gut gewesen, denn ich hätte schon zu kämpfen gehabt, wenn ich mich mit dieser Verletzung hätte durchschlagen müssen.“

Leichtathletik-DM 2020 findet in Braunschweig statt

Auf Zehnkämpfe wird Abele in dieser Saison wohl verzichten, er möchte stattdessen einzelne Disziplinen antesten, um zu sehen, wo er gerade steht. Seine Mehrkampfkollegen hoffen währenddessen auf Ende August. Dann könnten die deutschen Meisterschaften in Vaterstetten stattfinden. Als Testlauf dafür sollen die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am 8. und 9. August dienen. Sie sollen in Braunschweig über die Bühne gehen und haben kürzlich das Okay der Stadt bekommen. Der Deutsche Leichtathletikverband hat dafür ein Hygienekonzept vorgelegt. Mit den Folgen dieses Konzepts waren einige Langläufer allerdings nicht einverstanden, weil die längste Distanz der DM, die 800 Meter werden sollen. Alles darüber wird nicht in getrennten Bahnen gelaufen – der Sicherheitsabstand sei so nicht einzuhalten, lautete die Begründung der Veranstalter. Somit wird auch die SSV-Läuferin Alina Reh in Braunschweig nicht an den Start gehen. Sie arbeitete die vergangenen zwei Wochen im Trainingslager in Kienbaum (Brandenburg) an ihrer Form.

Arthur Abele arbeitet sich zurück

Die Hygiene spielte auch für den SSV Ulm 1846 eine Rolle, als er entschied, sich gegen die deutschen Jugendmeisterschaften auszusprechen, die Ende Juli an der Donau hätten stattfinden sollen. „Entweder wir machen es ganz oder gar nicht“, sagte Abteilungsleiter Wolfgang Beck.

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