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Bundesliga

16.01.2020

Auch so macht Ratiopharm Ulm Spaß

Grant Jerrett fährt dem Berliner Landry Nnoko energisch in die Parade. Genau so will Trainer Jaka Lakovic seine Ulmer Mannschaft auch beim Heimspiel gegen Bayreuth sehen.
Bild: imago-images/Bernd König

Jaka Laokovic outet sich als Freund harter Verteidigung – die wird gegen Bayreuth auch nötig sein. Außerdem nimmt der Ulmer Basketball-Trainer zu den Dragic-Gerüchten Stellung

Jaka Lakovic outet sich als Freund harter Verteidigung. Der Trainer des Basketball-Bundesligisten Ratiopharm Ulm sagt: „So Ergebnisse wie 101:100 mag ich nicht.“ Entsprechend konnte der Slowene am Dienstag auch die 60:55-Defensivschlacht in der Euroleague zwischen den Spitzenvereinen ZSKA Moskau und Real Madrid genießen. Natürlich weiß Lakovic, dass viele Zuschauer andere Vorlieben haben: Punkte, Dunkings, Dreier. Spektakel eben. Aber das Ulmer Publikum ist nach seiner Überzeugung anders drauf: „Die Leute hier wissen auch eine aggressive Defensive mit Blocks, Ballgewinnen und Schnellangriffen zu schätzen.“

Genau diese Basketball-Tugenden werden von seinen Spielern vermutlich am heutigen Freitag (20.30 Uhr) im Heimspiel gegen Bayreuth gefordert sein. Die Mannschaft aus Oberfranken hat schließlich zuletzt gegen Gießen (115:99) und den MBC (102:88) zweimal nacheinander zweistellig gewonnen und schnuppert nach einem verpatzten Saisonauftakt mit fünf Niederlagen in Folge inzwischen wieder an einem Play-off-Platz. Die Schlussfolgerung von Jaka Lakovic: „Wir müssen in der Defensive Aggressivität, Intensität und Energie auf das Feld bringen.“

Ratiopharm Ulm ist nur noch in der Bundesliga beschäftigt

Der Eurocup ist für die Ulmer ja schon seit Mitte Dezember gelaufen, im Pokal sind sie seit der Halbfinal-Niederlage gegen Oldenburg am vergangenen Sonntag auch raus. Es bleibt also als letzter Wettbewerb die Bundesliga und der Trainer fordert volle Konzentration: „Jetzt kann jedes einzelne Spiel darüber entscheiden, wer in die Play-offs einzieht und wer eben nicht.“ Mit Blick auf die direkten Vergleiche sagt Lakovic: „Es kann sogar auf jeden einzelnen Punkt ankommen. Es wird für uns also nach dem Aus im Eurocup und im Pokal sicher nicht leichter.“

Auch so macht Ratiopharm Ulm Spaß

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Bei der Pressekonferenz vor dem Bayreuth-Spiel nahm der Ulmer Trainer auch Stellung zu den Gerüchten über einen eventuell bevorstehenden Abschied seines slowenischen Landsmanns Zoran Dragic. Wie berichtet war in Spanien gemeldet worden, dass der beste Werfer der Basketball-Bundesliga in Baskonia angeboten worden sei, das Management des Euroleague-Teilnehmers hatte den Kontakt zu Dragic kurz vor Jahreswechsel auch bestätigt. „Ich habe diese Gerüchte auch gehört“, sagte Lakovic: „Aber sie sind meines Erachtens ziemlich unkonkret.“ Der Trainer versichert, dass der Agent von Dragic in Ulm nicht wegen einer Freigabe während der laufenden Saison nachgefragt habe: „Ich gehe deswegen davon aus, dass es nicht zu einem Wechsel kommt.“

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