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Tischtennis-Bundesliga

18.02.2021

Auf den TTC Neu-Ulm wartet am Wochenende ein Kontrastprogramm

Tiago Apolonia (hinten) gelang im Hinspiel gegen Ochsenhausens US-Amerikaner Kanak Jha der einzige Punktgewinn für den TTC Neu-Ulm.
Bild: Willi Baur

Plus Der TTC Neu-Ulm bekommt es mit zwei gegensätzlichen Kontrahenten zu tun: Ochsenhausen und Grenzau.

Kann der TTC Neu-Ulm den Kontakt zur Spitzengruppe in der Tischtennis-Bundesliga halten? Das ist die zentrale Frage vor dem Kontrastprogramm, dem sich der Tabellenfünfte am Wochenende stellen muss: Am Freitag als Außenseiter im Nachbarschaftsderby bei den TTF Ochsenhausen (19 Uhr), am Sonntag dann in Pfaffenhofen als favorisierter Gastgeber des TTC Grenzau (15 Uhr). Der kann ebenso wie das Schlusslicht Bad Homburg zumindest sportlich nicht mehr absteigen, nachdem dieser Tage die Saison in der Zweiten Liga abgebrochen worden ist.

Abgeschrieben hat man bei Deutschlands kleinstem Tischtennisverein die Qualifikation für die Play-off-Runde offenbar noch nicht. Bei zwei Punkten Rückstand auf den dazu ausreichenden vierten Platz und vier noch ausstehenden Spieltagen gibt es dafür auch keinen Grund. „Wir schauen von Spiel zu Spiel“, gibt sich TTC-Managerin Nadine Berti jedenfalls vorsichtig. Auch sie weiß: Zwei Mal geht es für ihre Truppe noch gegen Mitkonkurrenten um die Play-offs, in Ochsenhausen nämlich und Mitte März gegen Bad Königshofen, Grenzau und Fulda indes dürfen ebenfalls nicht unterschätzt werden. Als Schlüsselspiel für den restlichen Saisonverlauf sieht man beim TTC das Derby in Oberschwaben. „Abhängig von dessen Ausgang werden wir über die Aufstellung gegen Grenzau reden“, ließ Trainer Dimitrij Mazunov schon mal durchblicken.

Tischtennis-Bundesliga: Derby zwischen Neu-Ulm und TTF Ochsenhausen

Spätestens bei dem Auftritt am Freitag dürfte sich schließlich auch abzeichnen, ob die Probleme mit Emmanuel Lebesson Spuren im TTC-Team hinterlassen haben. Ohne ihren französischen Spitzenmann haben seine Kollegen kürzlich zwar beim Tabellenführer Düsseldorf verloren, aber einen durchaus ansprechenden Eindruck hinterlassen. Nadine Berti zufolge soll Lebesson in Ochsenhausen wieder spielen. „Eine Chance hat man immer“, sagt Coach Mazunov und die soll gegen seinen Ex-Klub möglichst genutzt werden. „Ich bin ganz sicher, dass sie in Bestbesetzung antreten werden“, ist der Neu-Ulmer Trainer überzeugt. Ihr Ziel sei Platz zwei im Hinblick auf eine bessere Ausgangslage für die Play-offs. Das hieße: Mit den beiden Weltklasse-Akteuren Hugo Calderano und Simon Gauzy also, wie Mitte Dezember beim Hinspiel in Pfaffenhofen. Damals verpasste Neu-Ulm nur knapp eine Überraschung.

Diese will der TTC am Sonntag gerne vermeiden. „Aber wir müssen aufpassen, Grenzau kann unbeschwert aufspielen“, warnt Mazunov vor den Gästen aus dem Westerwald, wo sein Trio Ende Oktober nur auf den ersten Blick klar gewonnen, beim 3:0 aber viele Sätze nur knapp für sich entschieden hat. Und es ist kein Geheimnis in der Liga: Gegen Grenzaus 45-jährigen Routinier Aleksandar Karakasevic tun sich vor allem junge Spieler schwer. Manchem blieb auch in dieser Saison nur, den serbischen Linkshänder um sein feines Ballgefühl zu beneiden. „King Kara“ kann es noch immer, notfalls trotz ungeliebter Beinarbeit auch im Doppel.

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