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Kreisliga-Topspiel

27.11.2017

Aufheim wehrt sich

Aufheims Kapitän Nicolas Eigner am Ball gegen Obenhausens Ulrich Klar. Aufheim wehrte sich spät, aber letztlich erfolgreich.
Bild: Horst Hörger

Ein später Elfer und seine Folgen für Obenhausen

Lange Zeit sah der TSV Obenhausen beim 1:1 wie der sichere Sieger aus im Spiel der Fußball-Kreisliga A Iller gegen die SGM Aufheim/Holzschwang. Doch als der Unparteiische Matthias Schilling aus Erkheim in der achten Minute der Nachspielzeit auf den Elfmeterpunkt zeigte und Nicolas Eigner diesen bombensicher zum 1:1 verwandelte, war der schon sicher geglaubte Sieg dahin.

Die Hausherren starteten wesentlich agiler in die Partie und waren die bessere Mannschaft. Was auch SGM-Coach Ronny Tegatz neidlos anerkannte: „Da hat uns etwas der Mumm und die Cleverness gefehlt.“ Nach etwa einer Viertelstunde standen die ersten Möglichkeiten für die Einheimischen zu Buche. Das Strickmuster war zunächst einmal das selbe: Langer Ball von Uli Klar auf Klaus Jehle. Doch beim ersten Versuch scheiterte er aus spitzem Winkel an Gästekeeper David Schied (14.) und bei der zweiten Chance ging sein Lupfer am Gehäuse vorbei (22.). Danach ließ auch Klar noch eine gute Einschussmöglichkeit liegen (23.).

Die Gäste tauchten lediglich ein einziges Mal vor dem Tor des TSV auf, nutzten die Möglichkeit aber nicht (26.). Dominik Larisch zeigte in der 38. Minute, wie es richtig geht und markierte nach einem schönen Solo den 1:0-Führungstreffer für die Gastgeber. Nach dem Seitenwechsel hätte der glücklose Klaus Jehle die Führung ausbauen können, fand aber wieder seinen Meister in Schied (48.).

Danach tat die Heimelf nicht mehr als nötig und verwaltete den dünnen Vorsprung. Doch zu später Stunde wachten die Gäste plötzlich auf und verlagerten das Geschehen immer weiter in die Hälfte ihrer Gegner. Dabei sprangen auch gute Gelegenheiten heraus – die aber ungenutzt blieben.

Bereits in der fünften Minute der Nachspielzeit reklamierten die Gäste, nach einem vermeintlichen Foul, lautstark einen Elfmeter. Da blieb die Pfeife von Schilling jedoch noch stumm. Das änderte sich in der ominösen 98. Minute, als Weikert Scheben im Strafraum zu Boden drückte. Für Ronny Tegatz ging das Remis in Ordnung: „Aufgrund der zweiten Hälfte war der Punktgewinn für uns in Ordnung. Wie und wann er letztlich zustande kam ist sicherlich ein wenig glücklich“. (wgo)

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