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Tischtennis

16.11.2020

Ausrutscher vor dem Gipfeltreffen

In Bergneustadt punktet nur der Neuzugang aus China für Neu-Ulm

Die Neu-Ulmer Gipfelstürmer sind in der Tischtennis-Bundesliga im Bergischen Land ausgerutscht. Da war auch das starke Debüt von Hao Shuai kein Trost, denn der Sieg des Chinesen gegen Benedikt Duda blieb beim 1:3 in Bergneustadt der einzige aufseiten der Gäste. „Schade, dass wir seine Vorlage nicht nutzen konnten“, befand Teammanagerin Nadine Berti nach dem perfekten Einstand des Chinesen, der im Eröffnungseinzel dem Bergneustädter Eigengewächs in einem hart umkämpften Fünfsatz-Match die Grenzen aufzeigte.

„Er hat seine Sache prima gemacht und um jeden Ball vorbildlich gekämpft“, lobte auch TTC-Trainer Dimitrij Mazunov den Neuzugang. Zwei Tage lang hatte Mazunov den früheren Weltklasse-Spieler im Training beobachtet, dann war für ihn klar: „Ich werde ihn auf jeden Fall einsetzen.“ Offen gewesen sei bis kurz vor Spielbeginn nur die Position.

Duda fuhr dafür später gegen den Neu-Ulmer Franzosen Emmanuel Lebesson im vierten Einzel des Nachmittags den Siegpunkt für die Gastgeber ein. Der frühere Europameister aus Paris konnte am Sonntag freilich nur sporadisch an seine zuletzt aufsteigende Form anknüpfen. So musste sich Lebesson schon in seiner ersten Partie dem Österreicher Stefan Fegerl denkbar knapp und überraschend geschlagen geben – mit zwei Bällen Differenz im Entscheidungssatz.

Er sei mit den Bedingungen vor Ort nicht klar gekommen, insbesondere mit den ungewohnten Tischen, erklärte Mazunov anschließend Lebessons Negativserie. „Das ist aber keine Entschuldigung“, schob der TTC-Trainer nach. Allerdings erwähnte er auch eine Menge Pech in engen Situationen, eine Reihe von Netzrollern und Kantenbällen vor allem gegen seine Mannschaft.

Gleiches galt für Tiago Apolonia, der sich mit dem Spanier Alvaro Robles ebenfalls eine Reihe hochklassiger Ballwechsel lieferte, aber wiederholt durch relativ leichte Fehler den Faden und letztlich durchaus überraschend auch das Spiel verlor. „Wir sind alle grenzenlos enttäuscht“, zog Nadine Berti schließlich das Fazit des Nachmittags.

Nüchterner bilanzierte Dimitrij Mazunov den Auftritt seiner Schützlinge. „Das ist kein Beinbruch. Bergneustadt ist eine sehr starke Mannschaft, vor allem zuhause.“ Ihm sei stets bewusst gewesen, „dass wir ungeachtet unseres guten Starts nicht stärker sind als beispielsweise Mühlhausen oder Bergneustadt“. Jetzt gelte es eben die Köpfe frei zu bekommen und die Spieler bis zum Mittwoch wieder aufzubauen. Dann kommt bekanntlich Rekordmeister Borussia Düsseldorf in die Pfaffenhofener Sporthalle. (pth)

TTC Bergneustadt – TTC Neu-Ulm 3:1. Benedikt Duda – Hao Shuai 2:3 (11:5, 8:11, 11:13, 11:4, 7:11); Stefan Fegerl – Emmanuel Lebesson 3:2 (4:11, 11:8, 11:6, 6:11, 11:9); Alvaro Robles – Tiago Apolonia 3:1 (14:12, 14:16, 11:7, 13:11); Benedikt Duda – Emmanuel Lebesson 3:1 (11:13, 13:11, 11:7, 11:8).

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