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Basketball

12.05.2020

BBL gibt Details zum Hygienekonzept des Abschlussturniers bekannt

Die BBL hat genauere Details zu ihrem Hygienekonzept für das Abschlussturnier bekannt gegeben.
Bild: Sebastian Kahnert (dpa)

Die Basketball-Bundesliga hat genauere Pläne zum geplanten Abschlussturnier bekannt gegeben. Dazu gehören auch Teile des Hygienekonzepts.

Über ihr Hygienekonzept, das sie Ende vergangener Woche bei den Behören eingereicht hat, hatte sich die Basketball-Bundesliga (BBL) zunächst noch bedeckt gehalten. Das hat sich nun geändert. In einer Videokonferenz wurden einige Medien mit Details darüber versorgt, wie genau das Turnier im Juni ablaufen soll, das sich die BBL für das Saisonende ausgedacht hat, für das sie aber noch auf das Okay der zuständigen Behörden wartet.

Laut Medienberichten besteht das BBL-Konzept grundsätzlich aus zwei Phasen und zwei Personengruppen. Phase eins ist die Trainingsphase und beginnt an den Heimatorten der zehn Teilnehmerklubs. Sie soll drei Wochen dauern und dient der Vorbereitung auf das Turnier, das drei Juniwochen lang in München stattfinden soll. Während der Vorbereitung wohnen die Spieler zuhause, sollen aber regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden. Das Turnier selbst stellt die zweite Phase des Konzepts dar. Während dieser sind alle Mannschaften zusammen in einem Münchner Hotel untergebracht und leben in Quarantäne. Insgesamt kann jedes der zehn Teams 22 Personen nominieren, die in das Hotel einziehen sollen. Dazu gesellen sich Schiedsrichter und Mitarbeiter der Basketball-Bundesliga.

BBL stellt Teile des Hygienekonzepts vor

Sie alle bilden eine Personengruppe - die „aktiv Spielbeteiligten“ - die den „passiven“ gegenüber stehen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Medienvertreter, Ordner oder Kampfrichter, die zwar während der Partien im Münchner Audi Dome sein dürfen, aber streng von den Spielern getrennt sein müssen. Sie werden nicht in dem Hotel untergebracht sein. Für die 36 Spiele des Turniers stehen insgesamt zwölf Schiedsrichter zur Verfügung. Zwei Spiele pro Tag soll es geben, zwischen zwei Partien eines Teams sollen aber mindestens 24 Stunden liegen. Während der Begegnungen sollen rund 130 Personen in der Arena sein.

Für das Turnier lockerte die BBL außerdem die Transferregeln. So darf jedes Team zwei Spieler nachverpflichten. Auch wenn beispielsweise Crailsheim schon Gebrauch davon gemacht hat, ist trotzdem unklar, ob das Turnier stattfinden wird. Die BBL hat den Behörden Zeit bis zum 18. Mai gegeben, um eine Entscheidung zu treffen. (gioe)

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