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30.03.2015

Basis macht die Weltmeister

Merkles Wiederwahl und lobende Worte

Wahlen, neue Namen, Ehrungen, viele lobende, aber auch einige kritische Worte und Gedanken zur Zukunft: Beim Bezirkstag der Donau-Iller-Fußballer stand gestern eine Menge auf der Agenda. Immerhin 101 der 114 Vereine waren dem Ruf des alten und neuen Bezirksvorsitzenden Manfred Merkle in die Halle am Ulmer Eselsberg gefolgt.

Unter den Gästen waren auch die beiden Oberbürgermeister der Donau-Doppelstadt. „Die Seele des Fußballs beginnt hier unten, der Erfolg der Nationalmannschaft beruht auf der Arbeit an der Basis“, sagte der Neu-Ulmer Rathauschef Gerold Noerenberg. Klaus Moosmann vom Vorstand des württembergischen Verbands stimmte zu: „Ohne das Engagement an der Basis wären wir nicht Weltmeister.“

Gewalt auf und neben den Plätzen bleibt ein leidiges Thema

Merkle selbst ging in seinen Ausführungen auf das „leidige Thema“ der Gewalt auf und um die Fußballplätze sowie gegen die Unparteiischen ein. Der Bezirkschef forderte die Vereine zu erhöhter Aufmerksamkeit in Bezug auf Zuschauer und Funktionäre auf: „Das meiste wird von außen hineingetragen.“

Bevor die Wahlen über die Bühne gingen, hatte Merkle noch eine angenehme Aufgabe zu erledigen. Die Staffelleiter Willi Egerer (FV Bellenberg) und Erhard Pilger (SV Nersingen) sowie Hans-Peter Füller (Chef der Bezirksspruchbehörde/SSG Ulm), Uli Koch (Bezirkspokalspielleiter/SF Dellmensingen) und Christian Rettich (Bildung und Nachwuchsförderung) wurden mit der bronzenen Verbandsehrennadel ausgezeichnet. Rolf Klauer (TSV Langenau) war seit 1991 Mitglied der Spruchbehörde und wurde mit der goldenen Ehrennadel in den Ruhestand verabschiedet. Anschließend wurden Merkle, Günter Stucke (Bezirksspielleiter und Merkle-Vize) sowie Füller für weitere drei Jahre einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Ebenso einstimmig waren die Berufungen von Rüdiger Bergmann (Bezirks-Schiri-Obmann), Dieter Stirn (Freizeit- und Breitensport), Winfried Vogler (Öffentlichkeitsarbeit) und Christian Rettich (Bildung und Qualifizierung). Neu in ihren Ämtern und ebenfalls ohne Gegenstimme bestätigt wurden Bezirksjugendleiter Kay Friedrich (TSV Blaubeuren für Jürgen Mohn) und Gaby Harant (FV Gerlenhofen für Andrea Mann). Lediglich für die ausgeschiedene Sabrina Maunz (Finanzen) konnte Merkle noch keinen Ersatzkandidaten präsentieren.

In der Kreisliga A könnten aus drei Staffeln zwei werden

Schließlich gab es einen Ausblick auf die Zukunft. Es wird über Änderungen in Bezug auf Teamgrößen und Auswechselkontingente nachgedacht. Außerdem gibt es Gedankenspiele, die drei A-Kreisligen zu zwei Staffeln zusammenzufassen. Entschieden ist aber noch nichts, sagte Merkle. (jürs)

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