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Regionalliga Bayern

29.11.2019

Bei Illertissens nächstem Gegner steht ein Promi an der Seitenlinie

Marek Mintal ist Trainer des FC Nürnberg II, stand kürzlich aber auch bei den Profis in der 2. Fußball–Bundesliga an der Seitenlinie. Er spielte den Platzhalter für den aktuellen Nürnberger Cheftrainer Jens Keller.
Bild: Daniel Karmann/dpa

Marek Mintal ist nach einem Mini-Ausflug in die 2. Bundesliga wieder Chef der Nürnberger Reserve. Er trifft auf den FVI, der ein Kapitän-Problem hat.

Im letzten Spiel des Jahres wartet auf den Regionalligisten FV Illertissen am Samstag (14 Uhr) eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Ausgerechnet beim Tabellendritten, dem 1. FC Nürnberg II, soll der FVI am Wochenende seine kleine Negativserie von drei Niederlagen in Folge beenden. Erschwerend kommt hinzu, dass der Gegner nicht in Sachen Tabellenplatz, sondern auch von den Ergebnissen der vergangenen Wochen her, respekteinflößend wirkt.

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Der Club-Nachwuchs ist nämlich seit acht Spielen ungeschlagen und hat sich im Verlauf der Saison immer mehr gefestigt. Auch die Tatsache, dass Trainer Marek Mintal zwischenzeitlich interimsweise zu den Profis abkommandiert worden war, hat der Mannschaft offensichtlich nicht geschadet. Inzwischen hat Jens Keller beim Zweitligisten angeheuert und Mintal kann sich wieder voll und ganz der Nachwuchstruppe widmen. Allerdings arbeitet er auch dort mit Spielern, die (Jung-)Profis sind. Dessen ist sich beim FVI-Trainer Marco Küntzel durchaus bewusst: „Das sind natürlich völlig unterschiedliche Voraussetzungen, die uns aber nicht neu sind. Die Aufgabe ist eh schon schwer genug und dann kommt seit Wochen ein Verletzungspech dazu, das ich so noch nirgends erlebt habe. Was soll ich sagen, chancenlos ist man nie. Nichts ist unmöglich, aber wir brauchen einen guten Tag, auch mal das nötige Glück und werden nichts unversucht lassen.“

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Regionalliga Bayern: FV Illertissen trifft auf den FC Nürnberg II

Erspart bleibt Küntzel derzeit wirklich gar nichts. Nun fällt auch noch Abwehrchef Benedikt Krug aus, der in Rosenheim humpelnd vom Platz musste. Vor allem die Kapitäne trifft es in Illertissen regelmäßig: Manuel Strahler, Moritz Nebel, Marco Hahn und Antonio Pangallo mussten in den vergangenen Wochen und Monaten ersetzt werden. Ein andere Baustelle ist die Innenverteidigung: Sie musste insgesamt acht Mal verändert werden und das wird in Nürnberg wieder der Fall sein. Die jungen Gabriel Galinec (19), Marius Wegmann (21), Max Zeller (20) und Philipp Wujewitsch (20) werden es richten müssen. Dass mit Fabio Maiolo (22), Tim Bergmiller (19), Sandro Caravetta (20) und Yannick Glessing (21) weitere Jungspunde dabei sein werden, macht aus der Mannschaft fast schon eine U21.

Auch Sportdirektor Karl Heinz Bachthaler ist sich der Schwierigkeit dieser Situation bewusst: „Klar ist das derzeit sehr schwierig, aber wir sollten trotzdem in Nürnberg alles probieren. Ein Erfolgserlebnis wäre auch Motivation für den Rest der Runde nach dem Winter. Wir hatten zuletzt schon auch Riesenpech, sind aber zuversichtlich, dass der Klassenerhalt mit diesem Kader zu schaffen ist.“ Über der Kaderzusammensetzung für das Spiel in Nürnberg steht natürlich ein sehr großes Fragezeichen, sodass erst das Abschlusstraining an diesem Freitag endgültigen Aufschluss darüber geben kann, wie sich der FV Illertissen der schweren Aufgabe in Nürnberg stellen wird.

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