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Regionalliga Bayern

09.05.2019

Beim FV Illertissen stehen einige Spieler vor dem Abflug

Torhüter Felix Kielkopf wird den FV Illertissen nach dieser Saison verlassen. Am Wochenende absolviert er sein letztes Spiel vor eigenem Publikum im Vöhlinstadion. Vor dem Anpfiff wartet eine Verabschiedung auf ihn und andere Spieler.

Die nächste Partie des FV Illertissen ist nicht nur ein Derby gegen Memmingen. Es ist auch das Abschiedsspiel mancher Akteure vor eigenem Publikum.

Mit einem Höhepunkt endet die Heimspiel-Saison des FV Illertissen am Samstag (14 Uhr). Das Derby gegen den Nachbarkonkurrenten FC Memmingen steht an. Aus diesem Grund haben sich die Verantwortlichen des FVI um den Vorstandsvorsitzenden Rainer Bleser und den Sportvorstand Karl-Heinz Bachthaler einiges einfallen lassen. Es gibt ein vielfältiges Rahmenprogramm mit einer Auto-Ausstellung, einem Fanartikelverkauf und einer Verlosung. Cheerleader aus Pfuhl präsentieren vor dem Spiel eine kleine Choreografie in Richtung Sportheim und stehen beim Einlaufen der Mannschaften Spalier. Damit auch die Tribüne eine Kosprobe der Pfuhler bekomm, bekommt sie in der Halbzeitpause eine Choreografie zu sehen.

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Daneben dürfte vor dem Anpfiff vor allem die Verabschiedung der Spieler, die den Verein verlassen werden, für Aufsehen sorgen. Das sind auf jeden Fall die beiden Torhüter Felix Kielkopf und Janik Schilder sowie der 24-jährige Mittelfeldspieler Marvin Weiss. Daneben gibt es ein paar Spieler, die sich in dieser Saison nicht im Kader durchsetzen konnten und deren Zukunft deshalb noch ungewiss ist. So ungewiss übrigens wie die Frage, wie es mit Illertissens Topstürmer Felix Schröter weitergeht. Er hat einige Angebote und möchte gerne Profifußball spielen. In trockenen Tüchern ist allerdings noch nichts, wegen ihm und diverser anderer Spieler werden aktuell noch Gespräche geführt. Sicher ist dafür, dass von der zweiten Mannschaft Tizian Fendt und Yannick Glessing den Sprung in die erste Riege wagen werden. Aus der A-Jugend der Illertaler kommt zur neuen Saison Angreifer Tim Bergmiller.

Beim FV Illertissen stehen einige Spieler vor dem Abflug

FV Illertissen bangt um den Verbleib von Felix Schröter

Doch zuerst muss die aktuelle Spielzeit zu Ende gebracht werden und das Spiel gegen Memmingen ist ein besonderes. Einerseits sinnen die Illertisser auf Revanche für das bittere 2:6 aus der Vorrunde und andererseits hat die Partie noch einen weiteren Reiz. Mit einem Sieg könnten die Illertisser den Nachbarverein in der Tabelle sogar noch überholen, was besonders deshalb bemerkenswert wäre, da der FVI am 20. Spieltag noch zwölf Punkte Rückstand auf die Allgäuer hatte. Grund für die Aufholjagd ist eine bärenstarke Rückrunde der Illertisser, die dabei nur zwei Punkte weniger als der designierte Meister Bayern München holten. Gleichzeitig schafften es die Memminger nicht mehr, an ihre Vorrundenergebnisse anzuschließen. Seit sieben Spielen fuhren sie keinen Sieg mehr ein, zuletzt gab es ein enttäuschendes 1:1 gegen den Tabellenletzten Pipinsried. „Da war ich richtig sauer“, sagt der scheidende FC-Trainer Stephan Baierl, der als sportlicher Leiter zum SSV Ulm 1846 Fußball gehen wird. „Wenn man solche Spiele nicht gewinnt, welche dann?“

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„Derbys sind nie ganz normale Spiele“, gesteht Illertissens Trainer Marco Küntzel. „Die Saison ist fast gelaufen, den beiden Mannschaften kann zwar nach oben wie nach unten nichts mehr passieren. Ich würde aber lügen, wenn ich nicht zugeben würde, dass wir trotzdem nochmals alles rausholen wollen. Ich bin sogar fast sicher, dass das ein spannendes Spiel werden wird, denn auch die Memminger werden nochmals Gas geben.“

Große taktische Kniffe sind sicher nicht zu erwarten, dazu kennen sich beide Mannschaften zu gut. Die Illertisser werden sogar höchstwahrscheinlich wieder auf zwei erfahrene Akteure zurückgreifen können, denn Sebastian Enderle und Moritz Nebel könnten nach ihren Verletzungen wieder im Kader stehen. Lediglich bei Kapitän Manuel Strahler wäre wegen seiner Entzündungen am Fuß ein Einsatz zu riskant. Für Marco Hahn, Philipp Strobel, Armin Rausch und Markus Bolkart ist die Saison aus Verletzungsgründen eh schon beendet.

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