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Fußball

07.08.2020

Buch, TSV Neu-Ulm und Türkspor starten in besondere Runde im WFV-Pokal

Alper Bagceci und Türkspor Neu-Ulm treten im Derby gegen Buch an.
Bild: Hörger

Plus TSV Neu-Ulm, TSV Buch und Türkspor Neu-Ulm starten am Wochenende in die neue Runde des WFV-Pokals. Für ein Team wird auf jeden Fall Schluss sein.

Es sind ganz seltsame Blüten, die der WFV-Pokal in diesem Jahr treibt. Das Pokaljahr 2019/20 ist noch gar nicht beendet, der SSV Ulm 1846 Fußball bestreitet an diesem Samstag eines der beiden Halbfinals der Saison 19/20, während gleichzeitig schon die neue Runde beginnt. Für den TSV Neu-Ulm, sowie Buch und Türkspor Neu-Ulm wird es also ernst.

Dass die alte und neue Runde gleichzeitig stattfinden ist nicht die einzige Kuriosität: Im neuen Pokaljahr haben die bayrischen Vertreter vom TSV Neu-Ulm und dem TSV Buch ihr Heimrecht getauscht oder weichen auf Sportplätze im benachbarten Baden-Württemberg aus.

In Bayern sind Spiele mit Zuschauern noch nicht erlaubt. Verbandsligaaufsteiger Türkspor Neu-Ulm ist als Derby-Gegner der Bucher Landesligatruppe natürlich ebenfalls betroffen. „Wir müssen es nehmen wie es ist“, sagt Ünal Demirkiran zur augenblicklichen Lage. „Mir ist es egal, gegen wen wir spielen, wir wollen auf jeden Fall weiterkommen.“

Buch, TSV Neu-Ulm und Türkspor starten in besondere Runde im WFV-Pokal

Demirkiran erwartet einen defensiv eingestellten Gegner und will sich nicht erneut überraschen lassen. „Diesmal sind wir gewappnet“ – der Türkspor-Coach hat die 0:2-Pleite vom letzten Punktspiel in Buch noch genau vor Augen. Bis auf Maxwell Owusu (muskuläre Probleme) sind alle Spieler an Bord.

TSV Buch, TSV Neu-Ulm und Türkspor Neu-Ulm starten im WFV-Pokal

„Ein super Gegner, das passt“, freut sich Buchs Trainer Harry Haug auf das Match am Samstag (17 Uhr). Dank guter Beziehungen wurde die Partie nach Wain verlegt. Beim dortigen TSV ist mittlerweile Haugs früherer Spieler und Co-Trainer Sven Biberacher für die sportlichen Geschicke verantwortlich. Obwohl Harry Haug der eine oder andere Spieler urlaubs- oder verletzungsbedingt fehlen wird, schickt er eine kleine Kampfansage in die Kreisstadt: „Das wird für die sicher auch kein Spaziergang“. Die Konstellation bedeutet aber auch: Für einen Bezirks-Vertreter wird es auf jeden Fall nicht weitergehen im Pokal.

Ebenfalls das Heimrecht getauscht hat der TSV Neu-Ulm. Das Team von Spielertrainer Lukas Kögel hätte eigentlich den VfB Friedrichshafen zu Gast gehabt und tritt nun am Samstag (15.30 Uhr) im Zeppelinstadion an. „Wir freuen uns auf ein starkes Auswärtsspiel.“ Aufgrund der Coronasituation habe man diese Entscheidung treffen müssen, sagt Lukas Kögel. Gegen den VfB ist seine Mannschaft zwar in der Außenseiterrolle – die „Häfler“ sind eben in die Verbandsliga aufgestiegen – trotzdem wollen die Neu-Ulmer am Bodensee ihr eigenes Spiel durchsetzen.

Den Lohn für ihren sensationellen Erfolg im Bezirkspokalfinale vor einer Woche darf sich, auch am Samstagnachmittag, die Zweite Garnitur des TSV Buch abholen. Sie hat das Heimrecht getauscht und tritt ab 15.30 Uhr beim Landesligisten SV Neresheim an. Weil Neresheim und Buchs erste Mannschaft beide in der Landesliga antreten, sind die Ostälbler keine unbekannte Größe. „Wir werden dort alles in die Waagschale werfen“, verspricht TSV-Spielleiter Steffen Amann vor der Begegnung.

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