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Kreisliga B Iller

03.11.2019

Da grinst Weißenhorns Trainer

Sichtlich zufrieden mit dem Spielverlauf: Weißenhorns Trainer Reinhold Steinbrecher. Er und sein Team sind nun Tabellenführer.
Bild: Horst Hörger

Weißenhorn winkt nun von der Tabellenspitze der Kreisliga B Iller. Gegner Buch II enttäuscht in vielen Belangen.

Nach dem knappen, aber verdienten 2:1-Erfolg des FV Weißenhorn gegen die Reserve des TSV Buch im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga B Iller tauschen beide Teams die Plätze. Damit thront der FVW nun an der Spitze der Tabelle.

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Vor allem im ersten Durchgang zeigte die Heimelf eine engagierte und couragierte Partie und ging demnach auch völlig verdient mit 2:0 in die Halbzeitpause. Die Bucher blieben über die gesamten ersten 45 Minuten den Beweis schuldig, eine Spitzenmannschaft der Liga zu sein. Johannes Raber gelang mit einem abgefälschten Schuss in der 17. Spielminute die Führung des FVW. Martin Widmer nickte kurz darauf einen Freistoß von Raber zum 2:0 in die Maschen (24.). Johannes Rabers Bruder Heinz hätte mit seiner Chance für das 3:0 sorgen können, scheiterte aber (27.).

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FV Weißenhorn entert Platz eins der Kreisliga B Iller

Danach ließen die Einheimischen etwas nach, die Bucher konnten sich befreien und die Partie mehr in Richtung Weißenhorner Gehäuse verlagern. Dabei gelangten sie auch zu zwei passablen Möglichkeiten. Beide Male war FVW-Torhüter Tobias Junker zur Stelle und klärte zuerst gegen Christian Amann (33.), dann gegen Christian Graber (36.). In beiden Situationen agierte die Defensive der Gastgeber sehr nachlässig und unaufmerksam. Kurz vor dem Seitenwechsel setzte Johannes Raber, auffälligster Spieler im ersten Spielabschnitt, noch einen Freistoß knapp neben das Gehäuse (42.).

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Gleich nach Wiederanpfiff des nicht immer sattelfest wirkenden Schiedsrichters Georg Ganser aus Babenhausen profitierte Andre Wölpert von einem Missverständnis der Weißenhorner Abwehr und stellte auf 1:2 aus Sicht der Gäste (49.). Nun witterte der TSV Morgenluft und bestimmte das Geschehen beinahe nach Belieben. Allerdings sprangen echte Chancen dabei kaum heraus. Jedoch war die Gelegenheit von Michael Kiecke eine vom Kaliber Großchance aus sehr guter Position. Er drosch den Ball aber deutlich drüber (65.). Auf der Gegenseite bot sich für die Heimelf die ein oder andere Möglichkeit nach Kontern. Aber weder Manuel Schewetzky (52.) noch Tim Räpple (79.) schafften es, für die Vorentscheidung zu sorgen. So war bis zum Ende Zittern um den Sieg angesagt. Doch am Ende ging der Erfolg für die Weißenhorner vor allem aufgrund eines recht starken ersten Durchgangs absolut in Ordnung gegen den etwas enttäuschenden TSV Buch II, der immerhin als Spitzenreiter ins Rothtalstadion angereist war. (wgo)

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