30.07.2010

Da waren es nur noch fünf

Beim 2:7gegen den Oberligisten FC Normannia Gmünd erzielte der Auer Neuzugang Thomas Sojka (links) den 2:3-Anschlusstreffer. Foto: hhö
Bild: hhö

Illertissen-Au/Ebersbach Da waren es nur noch fünf Vereine aus dem Bezirk Donau/Iller. Die beiden Landesligisten SpVgg Au und SSV Ulm 1846 II verabschiedeten sich schon gestern in der ersten Runde aus dem württembergischen Verbandspokal. Die Auer zogen erwartungsgemäß gegen den Oberligisten Normannia Gmünd mit 2:7 den Kürzeren und die jungen Spatzen verloren beim Ligakonkurrenten SV Ebersbach/Fils mit 1:3.

Die Auer vermasselten sich durch eine schwache Endphase ein besseres Ergebnis. Die Gmünder waren allerdings von Beginn an spielbestimmend und der zweifache Klassenunterschied war klar zu erkennen. Das drückte sich auch frühzeitig mit dem 1:0 durch Patrick Faber (5.) und dem 2:0 durch Stanislaus Bergheim (14.) in Toren aus. Die Auer bemühten sich zwar mit viel Einsatz, sie konnten sich gegen die stabile Abwehr der Gäste aber nie richtig durchsetzen. Auf der Gegenseite vergaben die Gmünder einige klare Möglichkeiten oder scheiterten an Torhüter Simon Schneider.

In der Pause meinte der Auer Trainer Armin Bolkart: "Die Qualität der Gmünder ist für uns einfach zu gut. Aber vielleicht gelingt uns der Anschlusstreffer." Sein Wunsch ging schnell in Erfüllung, denn Dennis Divkovic erzielte mit einer tollen Einzelleistung das 1:2 (52.). Doch fast im Gegenzug erhöhte Faber auf 3:1 (55.).

Die Auer spielten jetzt aber viel mutiger und das wurde mit dem 2:3 von Thomas Sojka belohnt (67.). Aber wiederum führte ein Konter der Gäste durch Patrick Stöppler zum 4:2 (69.). Ein Schuss von Patrick Huth wurde auf der Gegenseite gerade noch abgewehrt. Dann aber leisteten sich die Auer zu viele Abwehrpatzer, die Sebastian Härter (79., 83.) und Bergheim (90.) zum 7:2 ausnützten.

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Trotz des hohen Resultats lobte Gmünds Trainer Helmut Dietterle die Auer: "Sie haben nie aufgegeben und sind auf einem guten Weg." Silvio Mikic vom Trainergespann der Illertaler war nur mit den ersten 75 Minuten zufrieden. "In der letzten Viertelstunde spielten wir aber vogelwild", lautete sein Fazit.

Nur Sebastian Griesbeck trifft für die jungen Ulmer

Auch die Ulmer verabschiedeten sich trotz des Einsatzes von Jannik Froschauer, Johannes Reichert, Felix Hörger und Jannik Keller aus dem Regionalliga-Kader schon in der ersten Runde aus dem Wettbewerb. Ebersbach ging nach 36 Minuten in Führung, die Sebastian Griesbeck zehn Minuten nach der Pause noch ausgleichen konnte. Fast im Gegenzug aber fiel die erneute Führung für Ebersbach und in der 77. Minute machte der Gastgeber den Sack endgültig zu. (rm/pim)

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