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DFB-Pokal

15.06.2019

Das nächste Fußballfest naht

Nia Künzer

Den Spatzen wird ihr erster Gegner zugelost. Das könnten die Bayern sein – aber auch Erzgebirge Aue. Sportchef Anton Gugelfuß hat einen besonderen Wunsch

Die Fußballfreunde in und um Ulm schwärmen immer noch von den Spielen gegen Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf im August und Oktober des vergangenen Jahres im ausverkauften Donaustadion. Dass es mindestens eine Neuauflage geben wird, das steht fest, seit der SSV Ulm 1846 Fußball Ende Mai seinen Titel im württembergischen Verbandspokal durch einen 2:0-Finalsieg gegen den TSV Essingen verteidigt hat. Der Gegner in der ersten Runde des DFB-Pokals wird bei der Auslosung am Samstag ab 18 Uhr ermittelt, die erneut im Deutschen Fußball-Museum in Dortmund über die Bühne geht und in der ARD-Sportschau live übertragen wird.

Vor einem Jahr hatte die Moderatorin Palina Rojinski den Spatzen den Titelverteidiger Eintracht Frankfurt als Erstrunden-Gegner beschert. Diesmal hoffen die Ulmer, dass die frühere Nationalspielerin Nia Künzer ein aus ihrer Sicht ähnlich glückliches Händchen hat. Vor Ort in Dortmund werden das Ulmer Vorstandsmitglied Thomas Oelmayer und Mannschaftskapitän Florian Krebs das Prozedere verfolgen. Von seinem Urlaubsort auf der ostfriesischen Nordseeinsel Norderney aus drückt Sportchef Anton Gugelfuß die Daumen. Der hat für die Auslosung keinen besonderen Wunsch, aber er sagt schmunzelnd: „Am liebsten wieder die Frankfurter. Die wissen schon, wie es im Donaustadion läuft.“ Mit ihrem 2:1-Sieg gegen den Titelverteidiger hatten die Ulmer bekanntlich in der vergangenen Saison für eine der ganz großen Überraschungen in diesem Wettbewerb gesorgt.

Auf ein Heimspiel und im Fall eines erneuten Erstrundensiegs auch auf ein zweites dürfen sich die Spatzen und ihre Anhänger auf jeden Fall schon einmal freuen. Die 64 Teilnehmer an der ersten Runde des DFB-Pokals werden nämlich erneut auf zwei Töpfe verteilt. In den ersten kommen alle Bundesliga-Mannschaften und die besten 14 Teams der zweiten Liga. Im zweiten sind die restlichen Zweitligisten, vier Drittligisten und alle Amateurteams. Dieses System hat auch bei der Auslosung der zweiten Runde noch Gültigkeit, Amateurmannschaften haben bis zum Finale in Berlin immer Heimrecht.

Als Gegner der Spatzen kommen also unter anderem der FC Bayern München, Borussia Dortmund oder ein attraktiver Zweitligist wie der Hamburger SV oder der VfB Stuttgart infrage. Aber eben auch Erzgebirge Aue oder Jahn Regensburg. Für Anton Gugelfuß ist das gar nicht so wichtig: „Ich freue mich, dass wir überhaupt dabei sind.“

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