Newsticker

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schließt erneute Grenzkontrollen nicht aus

Oberliga Baden-Württemberg

25.05.2015

David Braig muss noch leiden

Spatzen-Stürmer David Braig (hinten) wurde vom Kehler Keeper umgerannt und verlor bei dieser Aktion einen Zahn. Die Partie endete 1:1.
Bild: Horst Hörger

Der Ulmer Stürmer verliert beim Remis im letzten Spiel in Kehl einen Zahn. Das Team hat eine tolle Saisonbilanz

Von Stefan Kümmritz

Das letzte Saisonspiel lief für Oberligist SSV Ulm 1846 Fußball nicht ganz nach Plan, aber die gesamte Runde besser, als es wohl selbst die größten Optimisten erwartet hatten. Die Revanche für die 0:3-Heimniederlage gegen den Kehler FV glückte den Spatzen nicht ganz. Sie mussten sich am Pfingstsamstag mit einem 1:1 am Rhein zufriedengeben. Glücklich waren sie aber über den fünften Rang in der Abschlusstabelle. 56 Punkte und 61:43 Tore sind im Insolvenzjahr eine tolle Bilanz.

In der Partie gab es noch zwei Ulmer Pechvögel. Einer war Torhüter Marian Fedor. In der 60. Minute wollte er einen Ball halten, was für ihn normalerweise gar kein Problem gewesen wäre. Aber da platzte ihm ein Schuh, er hatte keinen Stand mehr, und der Ball von Fabian Herrmann trudelte ins Tor. Der andere Ulmer Pechvogel war David Braig. Nachdem Burak Coban mit seinem einzigen Saisontor für den SSV-Ausgleich gesorgt hatte (69.), lief Braig aufs Kehler Gehäuse zu und wurde von FV-Keeper Remy Dufay äußerst unfair gestoppt. „Der Torwart ist mit vollem Risiko raus und hat David über den Haufen gerannt“, ereiferte sich Ulms Trainer Stephan Baierl. „Das hätte Elfmeter und die Rote Karte geben müssen.“ Nicht nur, dass Braig um sein Tor gebracht wurde, das vielleicht den Sieg bedeutet hätte, er verlor dabei einen Zahn, ein anderer stand völlig schief. „Es sah fürchterlich aus“, sagte Baierl. Remy Dufay erwischte es noch schlimmer. Er riss sich schrecklich den Unterarm auf und musste in die Klinik.

Letztlich war Baierl mit dem finalen Auftritt seiner Elf zufrieden: „Wir haben ordentlich gespielt. In der ersten Halbzeit haben wir bei guten Chancen verpasst, in Führung zu gehen. Nach Davids Verletzung war der Dampf raus. Aber von den letzten neun Partien haben wir nur eine verloren. Das Team hat eine positive Entwicklung hinter sich.“

SSV 46 Fußball: Fedor – Hess (83. Hain), Pangallo, Sturm, Weichler – Bachl-Staudinger – Coban (87. Barwan), Kücük, Heidecker, Werner – Braig (71. Özkaya).

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren