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SSV Ulm 1846 Fußball

10.07.2019

Der SSV Ulm 1846 Fußball ist breit aufgestellt

Es war voll auf der Bühne bei der Vorstellung der Mannschaft des SSV Ulm 1846 Fußball: Derzeit gehören 27 Spieler zum Kader für die neue Regionalliga-Saison.
Bild: Stefan Kümmritz

Bei der Vorstellung der Mannschaft ist es voll auf der Bühne. Vom Aufstieg redet niemand, aber in einem Testspiel setzen die Spatzen ein Ausrufezeichen

Die Bühne in der Neu-Ulmer Glacis-Galerie war ziemlich voll, als Stadionsprecher Hans-Peter Behm am Freitagabend die Regionalliga-Mannschaft des SSV Ulm 1846 Fußball dem Publikum präsentierte. Zum Kader gehören 27 Spieler, dazu kommen Trainer Holger Bachthaler, seine Assistenten Herbert Sailer und Sven Ackermann, Torwarttrainer Holger Betz, mehrere Betreuer, Maskottchen Jack und natürlich als Heimkehrer der neue Sportdirektor Stephan Baierl. Vom Aufstieg wurde in den Interviews nicht gesprochen, Bachthaler sagte zu den Zielen lediglich: „Wir arbeiten täglich daran, den positiven Weg der vergangenen Saison fortzusetzen.“

Luibrand könnte den SSV Ulm 1846 Fußball noch verlassen

Mit Angelo Rinaldi, Thomas Geyer, Michael Heilig, Alessandro Abruscia, Lukas Lämmel, Haris Hyseni und Heimkehrer Burak Coban waren alle Neuzugänge gekommen. Nur Kai Luibrand fehlte. Der 25-jährige Angreifer wird sich dem Vernehmen nach ebenso wie zuvor schon Felix Nierichlo einen anderen Verein suchen. Der Kader wäre dann immer noch groß und nach Überzeugung von Bachthaler auch stark genug: „Wir haben nicht die finanziellen Mittel wie einige andere Vereine. Aber wir haben zum Teil erfahrene Leute geholt, die auch charakterlich zu uns passen.“ Der Trainer ist sich sicher, dass alle Mannschaftsteile verstärkt wurden.

Er wie auch die Spieler freuen sich natürlich auf das DFB-Pokalspiel am 10. August gegen das Zweitliga Spitzenteam FC Heidenheim. Der Fokus liegt aber eindeutig auf dem Saisonstart der ersten Spiele in der Regionalliga Südwest. So sagte Kapitän Florian Krebs: „Wir werden im DFB-Pokal natürlich alles geben, aber die Begegnungen in der Regionalliga sind unser täglich Brot. Ein guter Start ist auch dieses Jahr unser Anspruch.“ Vergangene Saison begannen die SSV-Kicker bekanntlich mit einem 1:0-Erfolg beim späteren souveränen Meister Waldhof Mannheim. „Es liegt an jedem selbst, dass wir uns verbessern“, so Krebs: „Wir können sicher oben ein Wörtchen mitreden, aber ich rufe nicht Platz eins als Ziel aus.“

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Thomas Geyer, der schon in der Jugend für die Spatzen auflief, versprach seinerseits: „Wir wollen den Fans etwas bieten und eine erfolgreiche Saison spielen. Das Heidenheim-Spiel nehmen wir gerne mit.“ Der Neue aus Regensburg, Haris Hyseni, der eine Menge Erfahrung aus zweiter und dritter Liga mitbringt, wandte sich so an Offizielle, Mannschaft und Fans: „Ich möchte mich so gut wie möglich einbringen und viel Gas geben.“

Der Ulmer Stürmer Steffen Kienle ist wieder verletzt

Das wird er allerdings erst später tun können. Wegen einer Sehnenverletzung an der Fußsohle droht Hyseni eine längere Pause. Auch Steffen Kienle ist wieder angeschlagen. Unmittelbar nach dem Comeback nach einem Kreuzbandriss zog sich der Stürmer eine Verletzung am Oberschenkel zu.

Bei beiden Spielern ist offen, ob es bis zum Saisonauftakt in Offenbach am 29. Juli reicht. Bachthaler sagt zum Start: „Die Messlatte liegt gleich sehr hoch. Aber es ist auch sehr schön, in Offenbach zu starten.“ Am Samstag haben die Spatzen schon einmal angedeutet, dass sie bereit sind für große Aufgaben. Das Testspiel beim Drittliga-Aufsteiger Waldhof Mannheim gewannen sie durch Tore von Ardian Morina und Burak Coban mit 2:1.

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