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Landesliga Württemberg

01.11.2019

Der TSV Neu-Ulm springt nur so hoch wie nötig

Kim Anders, Torwart des TSV Neu-Ulm steht nach einer Rotsperre wieder zur Verfügung. Noch ist aber fraglich, ob er gegen Echterdingen spielen wird.
Bild: Hörger

Gute Laune beim TSV Neu-Ulm, Selbstvertrauen in Buch und ein klares Ziele bei Türkspor.

Prominente Namen, hohe Hürden. Am Wochenende haben die Landesligisten des Bezirks anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen. Buch will erstmals gegen Oberensingen gewinnen und der TSV Neu-Ulm seine Serie beim TV Echterdingen fortsetzen. Für Türkspor geht es vor eigenem Publikum gegen Bonlanden um den Verbleib an der Tabellenspitze.

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TSV Buch: Es waren bisher immer enge Kisten, wenn der TSV Buch und der TSV Oberensingen aufeinander getroffen sind, zu einem Sieg hat es für die Bucher allerdings noch nicht gereicht. Am Sonntag (14.30 Uhr) unternimmt Trainer Harry Haug mit seinem Team in Oberensingen einen neuen Versuch und ist dabei alles andere als chancenlos. Seit dem Heimsieg gegen Türkspor Neu-Ulm ist der Glaube in die eigenen Fähigkeiten wieder hergestellt und zwei weitere Erfolge gegen Ebersbach und Frickenhausen steigern das Selbstvertrauen zusätzlich. Ein wenig anders ist dagegen die Situation bei den morgigen Gastgebern. Oberensingen hat zuhause zwar noch kein Spiel verloren, scheint aber seit dem 2:2-Unentschieden gegen den TSV Neu-Ulm vor zwei Wochen angeknockt. Vergangene Woche setzte es in Ebersbach sogar die erste Saisonniederlage. Mit einem konzentrierten Auftritt und wenn man deren Torjäger Fatih Özkaharaman unter Kontrolle bekommt, sollte zumindest ein Punkt für den TSV Buch drin sein.

Der TSV Neu-Ulm springt nur so hoch wie nötig

Landesliga Württemberg: TSV Neu-Ulm trifft auf den TV Echterdingen

TSV Neu-Ulm: „Wir sind nur so hoch gesprungen wie wir mussten“, blickt Neu-Ulms Interimscoach Lukas Kögel auf das Heimspiel gegen Neresheim vor einer Woche zurück. Dabei habe sein Mannschaft keine überragende Leistung abgeliefert, analysiert er weiter und trotzdem hatte es zu einem 4:1-Erfolg und damit zum dritten Sieg im vierten Spiel hintereinander gereicht. Die Stimmung ist natürlich gut“, sagt Kögel und berichtet augenzwinkernd von einem gelungenen Einstandsfest der neuen Mitspieler nach der Partie gegen Neresheim. Am Sonntag (14.30 Uhr) soll die gute Laune auch nach dem Spiel beim TV Echterdingen erhalten bleiben. Lukas Kögel bezeichnet die Echterdinger zwar als ein Team auf Augenhöhe, allerdings weiß er, dass auf den Fildern die Trauben für den TSV Neu-Ulm besonders hoch hängen. Erst im zehnten Anlauf gelang den Neu-Ulmern Anfang April der erste Sieg überhaupt gegen den TVE. Weil Kögel davon ausgeht, dass in Echterdingen nicht auf Naturrasen gespielt wird, hat er dementsprechend in dieser Woche auf dem Neu-Ulmer Kunstrasen trainieren lassen. Offen ist noch, ob Kim Anders nach seiner Rotsperre zwischen den TSV-Pfosten stehen wird oder Luca Fritsche erneut eine Chance bekommt.

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Türkspor Neu-Ulm: Einen Gegner mit einem großen Namen hat Türkspor Neu-Ulm am Sonntag (14.30 Uhr) zu Gast. Dann kommt mit dem SV Bonlanden nicht nur ein Ex-Oberligist, sondern auch gleich noch der Vorjahresvizemeister ins Muthenhölzle. Der hinkt zwar noch den eigenen Erwartungen hinterher, hat aber seine Durststrecke durch zwei Siege hintereinander vorerst beendet. „Eine robuste und taktisch gut orientierte Truppe“ – Türkspor-Trainer Ünal Demirkiran kennt Bonlanden und weiß genau, was auf seine Mannschaft zu kommt. „Wir müssen hellwach sein und nach uns schauen, es ist ein Heimspiel.“ An den eigenen Zielen sollen keine Zweifel aufkommen. Auch am Sonntagabend soll sein Team die Tabellenführung inne haben. Personell hat Demirkiran wieder Alternativen, unter anderem steht ihm mit Alper Bagceci ein wichtiger Baustein nach überstandener Verletzung wieder zur Verfügung. (jürs)

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