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Tischtennis

29.01.2021

Der TTC Neu-Ulm steht vor einem "Schlüsselspiel“ gegen Grünwettersbach

Neu-Ulms Topmann Tiago Apolonia ist am Wochenende wieder gefragt. Dann trifft der TTC auf den ASV Grünwettersbach.
Foto: Willi Baur

In der Tischtennis Bundesliga spielt Neu-Ulm am Sonntag gegen den Verfolger Grünwettersbach – und schickt die erste Riege ins Spiel.

Das Rennen um die vier Play-off-Plätze in der Tischtennis-Bundesliga ist seit dem späten Dienstagabend noch enger geworden. Zwei Mal gab es dabei ein Herzschlag-Finale der besonderen Art: Mitfavorit Ochsenhausen unterlag völlig überraschend bei Werder Bremen, Grünwettersbach gewann ebenso unerwartet beim Titelverteidiger Saarbrücken. Gerade mal zwei Bälle im Entscheidungssatz des Doppels machten jeweils den Unterschied – knapper geht’s nicht.

„Die Niederlage von Ochsenhausen war für uns nicht so schmerzhaft wie das Ergebnis von Saarbrücken“, kommentierte der Neu-Ulmer TTC-Trainer Dimitrij Mazunov die Resultate. Seine Analyse: „Die Kader von Düsseldorf, Ochsenhausen und Saarbrücken sind ungeachtet einzelner Ausrutscher stabiler als wir.“ Was heißt: Dieses Trio ist aus seiner Sicht für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft gesetzt.

Tischtennis-Bundesliga: TTC Neu-Ulm im Verfolgerduell mit Grünwettersbach

Offen hält er demnach noch den Kampf um Platz vier. Und in dessen Reichweite hat sich nun der ASV Grünwettersbach zurückgespielt. Dort gastiert am Sonntag als Noch-Tabellenzweiter der TTC Neu-Ulm (15 Uhr). Im Gepäck hat er einen denkbar knappen Hinspiel-Erfolg Mitte Dezember in Pfaffenhofen (3:2) und ganze zwei Punkte Vorsprung vor dem Karlsruher Vorstadt-Klub. Nicht zu vergessen: Mit nur zwei Minuspunkten mehr lauern drei weitere Verfolger auf einen Neu-Ulmer Fehlschlag: Mühlhausen, Bad Königshofen und Bergneustadt. „Ein ganz schweres Spiel, in gewisser Weise schon ein Schlüsselspiel“ erwartet denn auch TTC-Coach Mazunov, für das er aus gutem Grund seine Bestbesetzung aufbieten will: Emmanuel Lebesson also, Tiago Apolonia und Vladimir Sidorenko.

Probleme bereiten dürften ihnen auf ASV-Seite vor allem dessen Spitzenkräfte, der deutsche Nationalspieler Dang Qiu und der routinierte Defensiv-Stratege Wang Xi. „Mit dem Sieg in Saarbrücken haben sie sicher zusätzlichen Rückenwind bekommen“, ist Mazunov überzeugt, „aber meine Jungs waren zuletzt ja auch in guter Verfassung“. Die aktuelle Form sei jedenfalls ein wichtigerer Faktor als das Spiel in der Vorrunde: „Auswärts ist anders als zu Hause.“

Vorteilhaft in Sachen Play-off-Runde ist aus Sicht des TTC-Trainers, „dass wir die Entscheidung noch immer in der eigenen Hand haben, die Qualifikation also aus eigener Kraft schaffen können“. Dabei geht Mazunov überdies davon aus, „dass sich die Mitkonkurrenten auch noch gegenseitig einige Punkte abnehmen werden“.

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