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Eishockey

12.10.2020

Die Freude fällt verhalten aus

Zu früh gefreut: Die Devils sahen in der regulären Spielzeit schon wie der sichere Sieger aus. Dann mussten sie doch noch in die Verlängerung,
Bild: Horst Hörger

Devils feiern gegen Buchloe zwar ihren ersten Sieg in der Bayernliga. Aber die Verlängerung und damit der Verlust von einem Punkt waren unnötig.

Im dritten Anlauf hat es für den VfE Ulm/Neu-Ulm mit den ersten Punkten in der Eishockey-Bayernliga geklappt. Gegen den ESV Buchloe fuhren die Devils am Freitag mit 3:2 nach Verlängerung den Premieren-Sieg ein. Dafür gab es allerdings lediglich zwei Zähler, drei wären durchaus auch möglich gewesen. Die Pirates aus Buchloe schafften nämlich den Ausgleich durch Maximilian Schorer zum 2:2 in allerletzter Sekunde der regulären Spielzeit. Zu diesem Zeitpunkt saß bei den Gastgebern Petr Ceslik auf der Strafbank und die Allgäuer hatten für ihren Torhüter einen weiteren Feldspieler gebracht. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis profitierten sie zudem von einer etwas zu laschen Verteidigung der Ulmer.

In der Verlängerung machte dann aber Peter Brückner bereits nach 41 Sekunden nach schönem Zuspiel von Dominik Synek wenigstens die zwei Zähler klar und sorgte somit für einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss des Abends.

Von Beginn an war zu erkennen, dass die Devils mit einer ganz anderen Einstellung ans Werk gingen als noch eine Woche zuvor bei der 1:5-Niederlage gegen Geretsried: Bissig und aggressiv in den Zweikämpfen, konsequent im Nachsetzen und mit einem unbändigen Kampfgeist. Dazu kam mit Maximilian Güßbacher ein Torhüter in bestechender Form, der mehrfach die Pirates mit seinen Paraden zum Verzweifeln brachte. Auch die „Special Teams“ bei den Hausherren machten in den Unterzahl- und den Überzahlsituationen einen guten Job.

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So gelang den Devils auch die Führung. Nachdem der Buchloer Torhüter den Puck nach einem Schlagschuss von Felix Anwander abprallen ließ, nutzte Kapitän Martin Jainz diese Möglichkeit in Überzahl zum 1:0 (22.). In der Folge hätten die Donaustädter erhöhen können. Marius Dörner hatte die beste Chance. Nach einem Foul an Michael Simon, der alleine in Richtung des Tors der Gäste unterwegs gewesen war, bekamen die Devils zurecht einen Penalty zugesprochen. Allerdings scheiterte Dörner am starken Rückhalt der Pirates (50.). Eine Zeigerumdrehung gelang dann den Buchloern der Ausgleich unter gütiger Mithilfe der gesamten Mannschaft der Devils. Michal Telesz durfte in hohem Tempo über das komplette Feld laufen und hatte noch das Glück, dass der Puck abgefälscht in den Maschen landete. Die Hausherren fanden aber die passende Antwort. Dörner stocherte das Spielgerät 77 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit zur erneuten Führung über die Linie, aber auch dieses Ergebnis hielt nicht.

Devils-Trainer Robert Linke analysierte nach der Partie treffend: „Wir haben es zunächst nicht verstanden, das zweite Tor nachzulegen und haben uns dann selbst wieder eines eingeschenkt, weil wir den Spieler komplett haben durchlaufen lassen. Das Ergebnis war für uns hart zu nehmen.“

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