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Eishockey

13.01.2020

Die Niederlage gegen Amberg war eine Lehrstunde für die Devils

Im Spiel der Devils gegen Amberg mussten die Schiris oftmals einschreiten, wie hier im Duell des Ulmers Michael Simon (in blau).
Bild: Horst Hörger

Die Ulmer Eishockeyspieler zeigen sich nach der Niederlage gegen Amberg selbstkritisch.

Zum ersten Mal in dieser Saison hat der VfE Ulm/Neu-Ulm ein Heimspiel verloren – und das ausgerechnet in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga. Gegen den ERSC Amberg verloren die Donaustädter am Sonntagabend mit 2:5 (0:0/1:4/1:1).

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Die Devils versäumten es zunächst, im ersten Drittel aus vielen guten Chancen ein Tor zu erzielen. Im Mittelabschnitt waren die Gäste bissiger und eiskalt vor dem Tor und legten mit dem 4:1 den Grundstein für den Sieg. Vor 754 Zuschauern war der Amberger Torhüter der beste Mann in den ersten 20 Minuten. Vor allem die Doppelchancen von Timo Schirrmacher und Peter Brückner wehrte er bravourös ab (16.). In Überzahl gingen die Wild Lions dann im zweiten Drittel in Führung (23.). Nach einem Fangfehler von Maximilian Güßbacher kassierten die Donaustädter das 0:2 (29.) und nur eine Minute später fiel das dritte Gegentor. In einer doppelten Überzahl schafften die Ulmer in Person von Petr Ceslik zunächst den Anschlusstreffer (37.), mussten dann aber Sekunden vor Drittelende durch einen sehenswert vorgetragenen Konter den nächsten Nackenschlag hinnehmen. Eine Minute zuvor hatten die Amberger bereits gejubelt, aber der Puck überquerte nicht die Torlinie und so wurde diese Szene auch nicht als Tor gewertet.

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Die Devils Ulm/Neu-Ulm verlieren ihr erstes Heimspiel in der laufenden Saison

Die Ulmer leisteten sich insgesamt viel zu viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten im Spiel nach vorne und brachten sich dadurch immer wieder selbst in Bedrängnis. Im letzten Drittel versuchten sie, nochmals alle Kräfte zu mobilisieren, aber wieder ließen sie gute Möglichkeiten leichtfertig liegen. Die Gäste waren einfach cleverer und vor allem kaltschnäuziger vor dem Tor. Nach einem erneuten eiskalten Konter erhöhten die Amberger auf 5:1 (51.). Wenigstens gelang noch Marius Dörner etwas Ergebniskosmetik und er stellte den 2:5-Endstand her (55.). Die Hausherren müssen sich die Niederlage selbst ankreiden lassen, da die Abschlüsse zu oft unplatziert aufs und noch viel öfter neben das Tor gingen. Auch der gewohnte Elan im Spiel der Devils war kaum zu sehen – die Gäste waren meist einen Schritt schneller.

Ulms Trainer Robert Linke meinte nach der Partie: „Unsere Schussqualität war zu schwach und wir haben im zweiten Drittel zu sehr aufgemacht und uns nicht mehr an den taktischen Plan gehalten. Der heutige Dämpfer war vielleicht gar nicht so schlecht und kam zur rechten Zeit.“

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