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Kreisliga B Iller

18.11.2018

Ein Pfiff bringt die Wende im Weißenhorner Stadtderby

Kurz vor der Pause entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für Weißenhorn gegen Grafertshofen. Damit übernahm der FVW das Ruder.
Bild: Margit Kühner

Der FV Weißenhorn besiegt Grafertshofen im Stadtderby deutlich, dabei ging es in der ersten Halbzeit noch eng zu. Doch dann gibt es einen Elfmeterpfiff.

Am Ende stand ein souveräner 7:1-Erfolg für den FV Weißenhorn im Derby gegen den SV Grafertshofen in der Fußball-Kreisliga B Iller zu Buche. Der Sieg war allerdings härter erkämpft, als es das nackte Ergebnis erahnen lässt, denn bis zur 68. Minute reichte es für die Hausherren nur zu einem dünnen 2:1-Vorsprung.

Zu Beginn der Partie stellten die Gäste das bessere, weil aktivere Team. In der 17. Minute folgte dann auch der Lohn ihrer Bemühungen durch den Führungstreffer von Marius Hitz. Bis dahin machten die Einheimischen so gut wie alles verkehrt. Sie ließen ihren Kontrahenten zu viel Platz, standen zu weit von ihren Gegenspielern weg und offenbarten riesige Löcher in ihrer Raumaufteilung. Allerdings waren die Gäste zu schwach, um daraus Kapital zu schlagen. Nach dem Rückstand war der FVW zumindest in der Vorwärtsbewegung etwas zielstrebiger und Mateusz Jakubowski gelang nach 26 Minuten der mittlerweile verdiente Ausgleich per Kopf.

FV Weißenhorn besiegt Grafertshofen in der Kreisliga B Iller

In der Defensive wackelten die Gastgeber aber weiterhin ordentlich. Weißenhorns Keeper Isaac Amoh musste bei einem Freistoß von Pascal Eis sein ganzes Können aufbieten, um das Leder aus dem Torwinkel zu fischen (31.). Kurz vor dem Seitenwechsel drang Raphael Fröhler energisch in den SVG-Strafraum ein und wurde dort von Manuel Merk gelegt. Schiedsrichter Gerhard Oppelz aus Allmendingen entschied postwendend auf Strafstoß, den Martin Widmer bombensicher zum 2:1-Pausenstand verwandelte (41.).

Mit zunehmender Spieldauer war ein Kräfteverlust der Gäste bemerkbar. Das nutzten die Einheimischen gnadenlos aus und die Tore fielen nun wie reife Früchte. Maximilian Smukowska gelang das 3:1 (68.), Daniel Eckert (74.) stellte auf 4:1, Widmer auf 5:1 (79.) und 6:1 (83.). Das Eigentor von Merk zum 7:1 (87.) war der Schlusspunkt zum verdienten FVW-Sieg. (wgo)

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