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Handball

10.01.2020

Ein Vöhringer Handballer ist sportbesessen und sehr flink

Lukas Koßbiehl vom SC Vöhringen.
Bild: Furthmair

Der Handballer Lukas Koßbiehl gehört zum Stammpersonal des SC Vöhringen. Für ihn und sein Team endet die kurze Winterpause am Wochenende.

Für die Landesliga-Handballer des SC Vöhringen gilt es am Sonntag (17 Uhr) im heimischen Sportpark gegen den hartnäckigsten Verfolger HSG Bargau/Bettringen mit einem doppelten Punktgewinn den Abstand zum Tabellennachbarn auf vier Zähler auszubauen. Mit einem Heimerfolg gegen den Tabellenfünften vor erhofft großer Kulisse wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Saisonziel getan. Die Verbandsliga ist für den Klub nicht nur Wunschdenken, sondern auch durchaus im Bereich des Möglichen.

Für das Erreichen des mindestens vierten Landesligaplatzes am Saisonende hat das Vöhringer Team um das Trainergespann André Möller und Johannes Stegmann die Spielpause um den Jahreswechsel für eine optimale Vorbereitung genutzt und auch ein Trainingslager am vergangenen Wochenende stand auf dem Plan des SCV.

Mit dabei war auch Lukas Koßbiehl. Er ist nicht nur der schnellste Sprinter der Vöhringer Handballer, er zählt auch seit Jahren zu den verlässlichen Stammspielern der ersten Mannschaft. Mit 26 Jahren eine feste Größe im Vöhringer Landesligateam und trotz aufwändiger Studienphase (Lehramt Geologie) ist er stets „für seinen SCV“ da.

Ein Vöhringer Handballer ist sportbesessen und sehr flink

Landesliga: Vöhringer Handballer treffen auf die HSG Bargau/Bettringen

„Nach meiner Jugendspielzeit bin ich bei den Aktiven gleich in der zweiten Mannschaft eingestiegen, die SCV-Reserve spielte damals schon in der Landesliga“, erinnert sich der Sportbesessene, der trotz anstehenden Prüfungsstresses weiterhin zweimal am wöchentlichen Training im Sportpark teilnehmen will. „Aber auch am Studienort machen wir jeden Tag Sport, dem Basketball gehört meine zweite Leidenschaft, aber auch Fußball, Volleyball und Ausdauerläufe zählen zum unverzichtbare Hochschulsport.“ Der gelernte Linksaußen ist aufgrund einer nicht ausgeheilten Schulterverletzung mit eingeschränkter Wurftechnik auch immer öfter als Kreisläufer im Einsatz und glänzt durch seine mit unnachahmlichen Sprints ausgeführten Tempogegenstößen.

Sein Trainer André Möller hält große Stücke vom Vöhringer Eigengewächs: „Lukas hat sein Balltalent von seinen Eltern vererbt bekommen. Egal welches Spielgerät im Training zum Einsatz kommt, er kann es einfach. Seine Grund- und Handlungsschnelligkeit macht ihn für das Team so wertvoll.“ Dass der Student stets Lücken in die gegnerische Abwehr reißt und einen Gegenstoß nach dem anderen läuft schätzt der SCV-Coach ebenso hoch ein wie den enormen Fahrtaufwand vom Studienort Weingarten in den Sportpark.

Mit einem Sieg am Wochenende könnte Vöhringen an die guten Leistungen vor der Pause anknüpfen. Seit sechs Spielen ist der SCV ungeschlagen.

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