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Meisterporträt

22.06.2017

Eine eingeschworene Gemeinschaft

Der TSV Buch wurde Meister der Fußball-Bezirksliga. Das Bild zeigt einen Großteil der Spieler, die den Titel gewannen.
Bild: Margit Kühner

Der TSV Buch hat auf Anhieb die Rückkehr in die Fußball-Landesliga geschafft.

Von Michael Schuster

Der TSV Buch sicherte sich nach 2014 zum zweiten Mal souverän die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga und tritt im kommenden Jahr in der Landesliga an. Dem Projekt „Wiederaufstieg“ folgt nun das Projekt „Jugend forscht“, wie Trainer Harry Haug ulkt.

Beim Rückblick auf das vergangene Spieljahr fallen dem Bucher Trainer spontan zwei Schlagwörter ein: Konstanz und Mannschaftsleistung. Beiden fügt er aber noch ein kleines „überraschend“ hinzu. Er und die Vereinsführung hatten zwar das Projekt „Wiederaufstieg“ ausgerufen, rechneten aber nicht wirklich mit einer derart spontanen Umsetzung. Haug: „Wir wollten vorne mitspielen und hatten zu Beginn ja auch gleich ein Hammerprogramm.“ Spätestens aber nach dem bärenstarken Heimauftritt im Auftaktspiel gegen den SSV Ulm 1846 Fußball II war klar, dass wieder einmal der Weg zum Titel über eines der Fußball-Dörfer, derzeit im Bezirks d a s Fußball-Dorf, führen würde. Zuvor hatten schon mit dem Rivalen aus Oberroth und dem FC Silheim weitere Dorfkicker über Jahre das Geschehen in der Bezirksliga diktiert. Zufall oder System? Haug schließt den Bogen zum Schlagwort „Mannschaftsleistung“: „Das sind eingeschworene Gemeinschaften. Jeder kämpft für jeden. Mit der Mentalität hatten wir noch nie ein Problem.“

Für Markus Bolkart schien dieses Argument ausgereicht zu haben, um dem Werben von Regionalligist FV Illertissen zu widerstehen. Der begnadete Linksfuß schnürt weiter für die Bucher die Stiefel. Neben Bolkart werden auch Nicko Seifert (eigene A-Jugend), Stefan Schabel, David Trum (beide A-Jugend Olympia Laupheim), Marco Zeh (Kirchdorf), Johannes Zott (FV Senden) und Yannik Staudacher (FV Illertissen II) im kommenden Jahr im Rothtal kicken. Dem stehen die Abgänge von John Schewetzky (Kettershausen), Mo Yilmaz (Au), Michael Kiecke (Buch II) und Martin Jainz (Karriereende) entgegen. „Wir haben dann einen Altersdurchschnitt von 22,5 Jahren“, rechnet Haug vor und ruft damit das Projekt „Jugend forscht“ aus. „Wir wollen natürlich drin bleiben, wissen aber, dass das sauschwer wird“, weiß Haug. Trainingsauftakt ist für den Landesliga-Rückkehrer am 5. Juli. „Ich muss sehen, dass ich die Jungs nach unserem Festmarathon wieder halbwegs konkurrenzfähig kriege“, sagt der Trainer. „Vielleicht wird das aber gar nicht so schwer. Wir haben im Feiern ja schon eine gewisse Routine.“

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