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Basketball

03.06.2019

Ende des Spektakels bei den Scanplus-Baskets

Unter anderem für seine spektakulären Dunkings haben die Elchinger Fans Brian Butler geliebt. Jetzt verabschiedet sich der bisherigen Kapitän nach Kirchheim.
Bild: Horst Hörger

Viele Spieler verlassen die Elchinger Basketballer, unter ihnen auch Kapitän Brian Butler. Beim Nachbarn Ratiopharm Ulm wird ein Slowene als neuer Trainer gehandelt

Die Elchinger Scanplus-Baskets werden in der kommenden Saison mit einer beinahe komplett neuen Mannschaft und dem ebenfalls neuen Trainer Igor Perovic den Aufstieg in die Pro A in Angriff nehmen. Die Mehrzahl der Leistungsträger der abgelaufenen und ziemlich verkorksten Spielzeit verlässt den Verein. Am meisten schmerzt der Abschied von Brian Butler, der eben nicht im viel zitierten gegenseitigen Einvernehmen über die Bühne gegangen ist.

Auch Till Pape von Ratiopharm Ulm geht nach Kirchheim

Der bei den Fans ungemein beliebte Kapitän hat vier Jahre lang für die Elche gespielt und eigentlich war sein Vertrag auch noch für die kommende Saison gültig. Trotzdem wechselt er in die Pro A zu den Kirchheimer Knights, zu denen es auch den bisherigen Ulmer Till Pape zieht. Auf der Elchinger Homepage wird dazu säuerlich angemerkt: „Leider unterscheiden sich die Regeln im Basketball erheblich von den Gepflogenheiten im Fußball. In schwäbischer Nachbarschaft sollte es doch für einen am Spieler interessierten Verein möglich sein, sich über den Vertragsstatus des Spielers zu erkundigen und sein Tun dann den Gegebenheiten anzupassen.“ Ebenso wie Butler geht auch Marko Krstanovic trotz eines eigentlich noch gültigen Vertrags. Der Aufbauspieler und Verteidigungsspezialist hatte schon in der abgelaufenen Saison mit seinen Wechselwünschen intern für mächtig Unruhe gesorgt und war deswegen wochenlang vom Spielbetrieb suspendiert worden.

Edin Alispahic will in der kommenden Saison mit Koblenz in die Pro B aufsteigen. Jere Vucica, Leo Vrkas, Marko Jurica und Colton Ray verlassen Elchingen ebenfalls. Sicher bleiben werden nach derzeitigem Stand nur Center Kristian Kuhn, Calvin Oldham und Karlo Rozic. Bei Stefan Fekete ist die Entscheidung noch offen.

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Neuer Trainerkandidat bei Ratiopharm Ulm

Beim benachbarten Bundesligisten Ratiopharm Ulm warten die Fans unterdessen auf die Bekanntgabe des Namens des neuen Trainers. Dick im Gespräch ist seit einigen Tagen der 44-jährige Slowene Saso Filipovski, der bis zu seiner Entlassung im Februar dieses Jahres in Monaco gearbeitet hat und mit Olimpija Ljubljana Erfahrung in der Königsklasse Euroleague gesammelt hat. Aber auch der Berliner Co-Trainer Thomas Päch gilt nach wie vor als ein heißer Kandidat. Wer es auch immer wird – Der neue Trainer wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine neue Mannschaft formen müssen. Verträge für die kommende Saison haben bekanntlich nur Per Günther, Gavin Schilling und Max Ugrai. Dagegen haben Patrick Miller, Dwayne Evans und Isaac Fotu sich in den sozialen Netzwerken mit Aussagen gemeldet, die durchaus als Abschied von Ratiopharm Ulm gedeutet werden können.

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