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Stadtpokal

29.07.2019

Endspiel um den Gruppensieg ist eine klare Sache

Der FV Gerlenhofen (im blauen Trikot Andre Babutzka) wehrte sich nach Kräften. Aber gegen den SV Jungingen war nichts zu machen.
Bild: Ilse Riedel

Gerlenhofen ist nach der Vorrunde raus. Thalfingen ist die Tormaschine des Turniers

Eines steht schon fest: Den Pokal der Städte Ulm und Neu-Ulm wird sich in diesem Jahr ein anderer Fußballverein in die Vitrine stellen. Dauersieger SSG Ulm, immerhin viermal nacheinander im Endspiel und dreimal in Folge siegreich, hat sich diesmal überraschend bereits in der Vorrunde verabschiedet. In Gruppe C setzte sich Srbija Ulm klar durch. Der Bezirksliga-Aufsteiger verwies mit drei Siegen in drei Spielen und ohne Gegentor die SSG Ulm auf Rang zwei. Im Viertelfinale treffen die Serben nun am Dienstag in Eggingen auf den SV Jungingen. In dessen Gruppe E kam es am Sonntag zu einem Endspiel um den Gruppensieg: Jungingen ließ dabei dem FV Gerlenhofen keine Chance und gewann klar und verdient mit 3:0. Die TSF Ludwigsfeld und der VfL Ulm, im kommenden Jahr übrigens der Stadtpokal-Ausrichter, hatten in dieser Gruppe nichts zu bestellen. Das Kräftemessen zwischen diesen beiden Vereinen war für das Endklassement bedeutungslos und wurde auch deswegen witterungsbedingt abgesagt. Das Wetter war ohnehin das einzige Ärgernis des zweiten Stadtpokal-Wochenendes. „Der Regen kam immer zum ungünstigsten Zeitpunkt“, klagte der ansonsten zufriedene Turnierchef Edin Mandzukic.

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Interessant könnte noch ein weiteres Viertelfinalspiel werden. Türkgücü Ulm trifft nämlich auf die TSG Söflingen, einen weiteren Bezirksliga-Neuling. Während die Söflinger ihre Gruppe G nach Belieben dominierten, ließ Türgücü in Gruppe A nichts anbrennen. Dort mussten sich der FKV Neu-Ulm mit Rang drei und der TSV Pfuhl mit Platz vier begnügen.

Dass sich der FC Burlafingen in Gruppe B durchsetzen würde, war zu erwarten. Eine kleine Überraschung lieferte hier aber der SC Unterweiler ab. Der B-Kreisligist sicherte sich als bester Gruppenzweiter das Startrecht im Viertelfinale und trifft dort auf den SV Thalfingen. Unterweiler profitierte vom klaren 5:0-Sieg von Türkgücü Ulm über Birumut Ulm und kam aufgrund des besseren Torverhältnisses in die Runde der letzten Acht. Die Thalfinger waren ihrerseits in Gruppe D nicht nur völlig konkurrenzlos, sie erzielten auch die meisten Tore aller Mannschaften in der Vorrunde. Allein 15 der 19 Thalfinger Treffer fing sich allerdings schon am ersten StadtpokalWochenende eine hilflose und personell dezimierte Truppe von Ataspor Neu-Ulm ein.

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Burlafingen stellt dafür mit Rafael Czerwinski einen der treffsichersten Torschützen des Turniers. Sechs der 14 Burlafinger Vorrundentreffer gehen auf sein Konto. Am Dienstag bekommt es Burlafingen mit dem ESC Ulm zu tun. Die Eisenbahner hatten in Gruppe F keinerlei Mühe und siegten dort ohne Verlustpunkt vor Croatia Ulm und dem SV Offenhausen.

SC Türkgücü Ulm – TSG Söflingen I, FC Burlafingen – ESC Ulm (beide Die. 18 Uhr). Srbija Ulm – SV Jungingen, SV Thalfingen – SC Unterweiler (beide Die. 19.20 Uhr). (jürs)

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