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Abenteuer

11.09.2018

Er treibt die Kandidaten an physische und psychische Grenzen

Wer gerne schwere Lasten durch die Natur schleppt, der ist bei Sven „Flosse“ Schulz (rechts) an der richtigen Adresse. Ähnliche Aufgaben warten auch auf die Teilnehmer am „Höllencamp“.
Bild: Archiv Schulz

Sven „Flosse“ Schulz ist Ausbilder beim „Höllencamp“ im Fernsehen – und Gastgeber für den Gesamtsieger des Formats

Das Format nennt sich „Hart. Härter. Höllencamp“. Die erste Folge wird am Donnerstag ab 20.15 Uhr auf ProSieben MAXX ausgestrahlt und der Sender kündigt an, dass die Teilnehmer an ihre physischen und psychischen Grenzen getrieben werden. Einer der Garanten dafür ist Sven „Flosse“ Schulz aus Schelklingen: Ehemaliger Angehöriger einer Spezialeinheit der Bundeswehr mit der Erfahrung aus zahlreichen Auslandseinsätzen, Betreiber einer Security-Firma, gelegentlich als Personenschützer im Einsatz und Anbieter von Abenteuerreisen in Schweden.

Schulz ist einer von drei Ausbildern beim „Höllencamp“, bei dem zunächst in vier Sendungen jeweils zehn Teilnehmer Prüfungen absolvieren, die auch bei militärischen Ausbildungen und Spezialeinheiten absolviert werden. Die vier Wochengewinner treten dann im Finale gegeneinander an, um einen Gesamtsieger zu ermitteln. Auf den wartet als Preis ein einwöchiger Abenteuerurlaub auf dem sechs Hektar großen und urwüchsigen Grundstück von Schulz in Schweden. In der Nacht zum heutigen Mittwoch ist der ehemalige Elitesoldat und zweifache Familienvater bereits wieder nach Skandinavien gereist, um sein nächstes Projekt vorzubereiten. Wer bei Schulz einen Abenteuerurlaub bucht, der übernachtet unter freiem Himmel, er angelt, ein Marsch über drei Kilometer in dieser wilden und weglosen Landschaft dauert schon mal sieben Stunden. Begegnungen mit Elchen und sogar Bären sind dabei gar nicht so ungewöhnlich. Und wer es noch ein bisschen härter und anstrengender mag, der kann auch das haben bei Schulz. Wer jahrelang Boot- und Survivalcamps veranstaltet hat, bei denen beispielsweise Baumstämme geschleppt werden, der hat schließlich die eine oder andere Gemeinheit im Repertoire.

Beim „Höllencamp“ ist Schulz erst von der zweiten Folge an mit von der Partie. Als die erste abgedreht wurde, da war er noch mit einer Bloggerin aus der Schweiz in Schweden unterwegs. Die Teilnehmer des Fernseh-Formats müssen überaus anstrengende und an anspruchsvolle Aufgaben absolvieren. Sie schleppen und rennen, sie schwimmen und tauchen, sie klettern und seilen sich ab. Schulz schätzt, dass jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin während der 72-stündigen Dauerbeanspruchung vielleicht drei Stunden Schlaf bekommt. Bei den Ausbildern mögen es vier sein. Für noch gravierender als die körperliche Belastung hält er aber den mentalen Stress. Sein Ausbilder-Kollege Alexander Keul, ehemaliges Mitglied der Bundespolizei, formuliert es so: „Ganz schnell sagt das Gehirn: Ich will nicht mehr. Da wollen wir die Kandidaten hin bringen.“

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Für einen wie Sven „Flosse“ Schulz ist das eine seiner leichteren Aufgaben.

Schweden Infos zu den Angeboten von Sven „Flosse“ Schulz unter survival-by-flosse-ulm.com

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