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Bundesliga

20.11.2018

Es reicht nicht ganz für die Pfeil-Schützen

S. Kamenskyi

Einmal fehlt ein Ring und einmal entscheidet der Stechschuss

Es war klar, dass es für die Luftgewehrschützen des SV Pfeil Vöhringen schwer werden würde, in Kempten gegen das Team des SV Germania Prittlbach zu gewinnen. Letztlich kassierte die Mannschaft von Trainer Sven Martini dann auch eine 2:3 (1964:1973)-Niederlage, womit sie in der Tabelle der Südgruppe der Bundesliga auf Rang drei zurückfiel. Auf den ersten fünf Plätzen geht es aber ganz eng zu und die Vöhringer haben nach wie vor alle Chancen, wie im Vorjahr die Endrunde um die deutsche Meisterschaft zu erreichen.

Hannah Steffen hatte in Kempten einen rabenschwarzen Tag erwischt. Die Pfeil-Schützin hatte bisher mit beständigen Topleistungen geglänzt, diesmal aber blieb sie bei für sie schwachen 388 Ringen hängen. Den Punkt gegen Isabella Straub hätte sie aber auch in sehr guter Form kaum gewonnen, denn die Weltranglistendritte aus Prittlbach kam auf 399 von 400 möglichen Ringen – ein Weltklasseresultat. Kaum schlechter als sie war der für Vöhringen schießende Russe Sergei Kamenskyi. Er erzielte 398 Ringe und bezwang damit die gute Rebecca Köck (396).

Ganz knapp war es im Duell zwischen dem Vöhringer Florian Krumm und Julia Bauer. Nachdem beide auf 394 Ringe gekommen waren, musste der Stechschuss entscheiden. Dabei hatte Bauer die Nase mit 10,3:9,9 vorne. Wenig Glück hatte auch Mannschaftsführer Andreas Renz, der dem Prittlbacher Sebastian Franz mit 394:395 unterlag. Da half es auch nichts mehr, dass Constanze Rotzsch mit 390:389 ihre Gegnerin Anna-Lena Geuther bezwang. Der Gesamtsieg ging an den SV Germania.

In zwei Wochen tritt Vöhringen in Coburg gegen die zehntplatzierte FSG Kempten und den neuntplatzierten Bund München an. (kümm)

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