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FV Illertissen
06.09.2019

Mund abputzen, weiter machen

Marco Küntzel (rechts) mit Moritz Nebel. Am Samstag muss der Trainer des FV Illertissen auf seinen Kapitän verzichten.
Foto: Horst Hörger

Die Lage ist genau so schwierig wie vor einem Jahr – aber genau das macht auch Hoffnung

Ungleicher könnten die Voraussetzungen beim Gastspiel des FV Illertissen beim Zweitliga-Nachwuchs der Spvgg Greuther Fürth am Samstag (14 Uhr) kaum sein. Hier der Tabellenzweite der bayerischen Fußball-Regionalliga, der erst eine Niederlage in neun Spielen kassiert hat. Dort der FV Illertissen, der aus den vergangenen fünf Spielen nur einen Punkt geholt hat und bei dem die Zeichen auf Abstiegskampf stehen. Hier ambitionierte Jungprofis, die pro Woche acht bis zehn Einheiten absolvieren. Dort Spieler, die ihren Berufen oder einem Studium nachgehen und vier Mal pro Woche trainieren.

Der FVI braucht dennoch dringend Punkte, um sich aus seiner misslichen Lage zu befreien. Vor einem Jahr ist das eindrucksvoll gelungen. Damals hatte Illertissen nach dem neunten Spieltag ebenfalls nur acht Punkte auf der Habenseite, am Ende reichte es noch für Tabellenplatz sieben.

Einen großen Anteil daran hatte Trainer Marco Küntzel und der schaut derzeit nicht auf den Gegner: „Irgendwann muss der Knoten platzen. Ansonsten wird die Situation immer schwieriger. Die Spieler müssen einfach die Dinge umsetzen, die wir ständig trainieren. Zudem sind wir vor dem Tor einfach zu harmlos.“ Im Heimspiel gegen Aubstadt am vergangenen Samstag hat Küntzel zehn Chancen für seine Mannschaft gezählt und vier für den Gegner. Daraus haben die Gäste zwei Treffer gemacht, Illertissen nur einen.

Ein bisschen spekuliert der FVI darauf, dass die Jungprofis der SpVgg Greuther Fürth nach 14 Abgängen und 13 Neuzugängen im Sommer vielleicht noch nicht wirklich eingespielt ist. Beim 2:2 in Augsburg am vergangenen Samstag sah es ein bisschen danach aus. Küntzel stellt jedenfalls klar: „Wir wollen und müssen dort etwas holen – basta.“ Verzichten muss er auf den beruflich unabkömmlichen Moritz Nebel, Sandro Caravetta hat sich erneut verletzt, Sebastian Enderle kann derzeit nur Lauftraining absolvieren.

Die kommende Woche ist dann übrigens schon wieder eine englische. Am Dienstag (19.30 Uhr) steht das Pokalderby beim FC Memmingen auf dem Programm und am Samstag kommt Wacker Burghausen. (hs)

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