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Regionalliga Bayern

11.11.2018

FVI kämpft sich zum Sieg gegen Greuther Fürth II

Der Knackpunkt im Spiel von Fürth II gegen den FV Illertissen: Kapitän Michael Guthörl (Mitte) bekommt früh die Gelb-Rote Karte.
Bild: imago/Zink

Eine frühe Gelb-Rote Karte für Greuther Fürth II bringt dem FV Illertissen den Vorteil und letztlich den Sieg. Trainer Marco Küntzel ist vor allem erleichtert.

Die kleine Erfolgsserie des FV Illertissen hält an. Sein 1:0-Sieg in der Regionalliga Bayern gegen Greuther Fürth II bedeutet: drei Spiele in Folge nicht verloren und zwei davon sogar gewonnen. Trainer Marco Küntzel war natürlich mit dem Ergebnis gegen den Konkurrenten im Abstiegskampf zufrieden, spielerisch sah er aber Luft nach oben. „Das Spiel war nichts für schwache Nerven und fußballerisch keine Feinkost“, sagte er dem Fußball-Internetportal Fupa. Mit einem war er aber zufrieden – mit der Einstellung seiner Mannschaft.

Lesen Sie auch: So war die Stimmung in Illertissen vor dem Spiel.

Denn der Erfolg war ein kämpferischer. Beide Mannschaften waren sich ebenbürtig, doch die Illertaler standen defensiv gut und hatten mehr Erfolg bei der Chancenverwertung. Die ersten 20 Minuten gehörten allerdings den Gastgebern, die Illertissens Torhüter Kevin Schmidt in zwei Situationen auf die Probe stellten. Der 27-Jährige reagierte in beiden Szenen allerdings glänzend.

FV Illertissen besiegt Greuther Fürth II mit 1:0

Der Knackpunkt für die Mittelfranken war die 37. Spielminute, in der Kapitän Michael Guthörl nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah. Seine erste Verwarnung hatte er nur vier Minuten zuvor gesehen, weshalb er anschließend trotzdem noch mit gestrecktem Bein voran Philipp Wujewitsch attackierte, bleibt sein Geheimnis. Der Platzverweis war jedenfalls gerechtfertigt. Und er tat den Fürthern weh. Besonders, weil sie noch kurz vor der Halbzeit das 0:1 hinnehmen mussten. Illertissens Tim Buchmann spielte sich über die rechte Seite ins Angriffsdrittel der Kleeblätter und brachte den Ball gefährlich in den Strafraum, wo Felix Schröter mit einem feinen Hackenpass Burak Coban bediente und der das Tor des Tages erzielte (44.).

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Auch die zweite Halbzeit war ausgeglichen. Chancen gab es allerdings nur wenig. Fürth war etwas spielbestimmender und die Illertaler lauerten auf Konter, von denen einer in der Schlussphase tatsächlich noch gefährlich wurde für das Fürther Tor, ein Tor sollte es aber nicht mehr geben. Etwas Wirbel hatte noch ein Zweikampf im Illertisser Strafraum zur Folge. Dominik Sollfrank kam nach Ansicht seiner Mannschaft und der 98 Zuschauer regelwidrig zu Fall, doch ein Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. 

FV Illertissen: Schmidt – Krug (72. Rausch), Strahler, Herzel, Pangallo (46. Caravetta)– Wujewitsch, Celiktas, Nebel, Buchmann – Schröter, (82. Scioscia) Coban.

gioe

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