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Touristen müssen Hotels in Bayern spätestens am 2. November verlassen

SC Vöhringen

09.02.2015

Ganz böse Überraschung

Tristesse auf der Vöhringer Bank: Valentin Istoc wollte irgendwann nicht mehr hinschauen.
Bild: Roland Furthmair

Die Heimserie reißt, und damit hätte gegen diesen Gegner niemand gerechnet

Das letzte Heimspiel in der Fünften Liga hatten die Vöhringer Handballer Ende November verloren, doch diese Serie endete am Samstag höchst unerwartet mit einer 26:29 (12:14)-Niederlage gegen den Abstiegskandidaten HSG Ostfildern. Ein Gästespieler fotografierte sogar die Anzeigetafel im Sportpark: „Sonst glaubt uns das daheim niemand.“

Die schnelle 2:0-Führung des Tabellenvorletzten hätte eigentlich als Warnschuss für die Vöhringer genügen sollen, und David Schuler rückte mit einem Doppelpack zum 4:3 die Verhältnisse vorübergehend tatsächlich wieder zurecht. Da jedoch die Abwehrarbeit von den Hausherren zunehmend vernachlässigt wurde und die Torhüter als letzte Instanz somit die Fehler ihrer Vorderleute immer seltener ausbügeln konnten, ging die 14:12-Pausenführung der HSG Ostfildern durchaus in Ordnung.

Dass sich der Abstiegskandidat jedoch sieben Minuten nach Wiederbeginn bereits entscheidend auf fünf Tore (15:20) absetzen konnte und weiterhin keinerlei Respekt vor dem klar favorisierten SC Vöhringen zeigte, war dann aber doch eine ganz unangenehme Überraschung für die rund 250 Besucher im Sportpark.

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Phasenweise musste der SCV nach diversen Zeitstrafen mit nur noch vier Feldspielern auskommen, und bei den Zwischenständen von 20:26 und 22:28 drohte der Mannschaft sogar ein Debakel. Doch ausgerechnet die beiden jüngsten Spieler im Team betrieben wenigstens Schadensbegrenzung. Lukas Fiesel mit einem Doppelpack und David Schuler mit seinem sechsten Tor machten aus einem 23:29-Rückstand wenigstens noch den 26:29-Endstand.

Die Blicke gehen jetzt Richtung Tabellenende

Die HSG Ostfildern demonstrierte mit ihrem entschlossenen Auftritt, dass sie im Abstiegskampf der Württemberg-Liga noch längst nicht aufgegeben hat. Die Vöhringer ihrerseits müssen jetzt selber aufpassen, dass sie nicht in den Tabellenkeller abrutschen. Der schwer am Knie verletzte Tobias Hermann zeigte aber Verständnis für die Leistung seiner Mitspieler: „Solche Tage gibt es immer mal. Mal gehst du raus, um zu gewinnen, und nichts gelingt. Diesmal war dies bei allen Spielern gleichzeitig der Fall.“

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