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Relegation

12.06.2019

Gemeinsam will der FV Gerlenhofen es schaffen

Schon gleich nach dem Ende des letzten Punktspiels in Illerrieden stimmte Trainer Thomas Kühn (hinten Mitte) die Mannschaft des FV Gerlenhofen auf die Aufstiegs-Relegation ein.
Bild: Stefan Kümmritz

Eigentlich hat der Verein schlechte Erfahrungen mit Entscheidungsspielen gemacht

Mit Relegationsspielen hat der FV Gerlenhofen schlechte Erfahrungen gemacht. Vor etwa 25 Jahren stieg der Verein durch eine Niederlage in der Zusatzschicht gegen Kellmünz in die Kreisliga B ab und nach einer weiteren Niederlage in der Relegation gegen Illerzell fand er sich zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts erneut in der untersten Klasse wieder. Aber diesmal geht es für die Mannschaft von Trainer Thomas Kühn nicht gegen den Abstieg, sondern um den Aufstieg und zwar gleich um den in die Bezirksliga. „Erstmals in der Vereinsgeschichte“, wie Abteilungsleiter Klaus Hegele betont. Der Vizemeister der Kreisliga A Iller spielt am Freitag (18 Uhr) auf dem Platz des TSV Holzheim zunächst gegen den Donau-Zweiten Srbija Ulm. Der Sieger dieser Partie trifft dann am Freitag, 21. Juni auf dem Gewinner des Duells zwischen dem Bezirksligisten TSV Erbach und dem Alb-Vize SV Westerheim (Sa. 17.30 Uhr in Seißen). Für den Aufstieg in die Bezirksliga sind also nur noch zwei Siege nötig – der neue Modus macht es möglich und Hegele findet ihn gut: „Jetzt herrscht auf jeden Fall Chancengleichheit.“

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Ein Jahr zuvor war der FV Gerlenhofen Dritter

Wirklich überraschend kommt Tabellenplatz zwei nach Ablauf der regulären Saison in der Kreisliga A Iller nicht für den FV Gerlenhofen. Ein Jahr zuvor war man schließlich Dritter und natürlich will man besser abschneiden. Der Abteilungsleiter stellt trocken fest: „Das ist dann eben mindestens Platz zwei. Welche Ziele soll man sich denn sonst stecken?“

Gegner des FV Gerlenhofen mit toller Tordifferenz

Gegen Srbija Ulm sieht Hegele den FV Gerlenhofen in der Rolle des Außenseiters, obwohl seine Mannschaft den Donau-Vize im vergangenen Sommer beim Turnier um den Stadtpokal relativ locker geschlagen hat. Aber der Abteilungsleiter verweist auf die tolle Tordifferenz des Gegners von 127:29. Gerlenhofen hat mit 31 zwar nur zwei Kisten mehr kassiert, mit 68 aber deutlich weniger Tore geschossen. Wobei es in der Donaustaffel der Kreisliga A mit Ludwigsfeld und Einsingen eben auch zwei Prügelknaben gibt. In den vier Spielen gegen diese Mannschaften hat Srbija allein 34 Tore erzielt. Klaus Hegele ist jedenfalls davon überzeugt: „Chancenlos sind wir nicht. In einem einzigen Spiel kann viel passieren.“ 

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