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Bezirksliga im Blick

16.04.2015

Guter Charakter und eine Portion Glück

Oberroths Trainer Roland Jegg feuert sein Team an, das noch punkten muss, um sicher zu sein.
Bild: Horst Hörger

Der Oberrother Trainer Roland Jegg freut sich über die momentane Situation. Aber er hat noch ein paar Sorgen.

In der Fußball-Bezirksliga befindet sich der SV Oberroth auf dem besten Weg, den angestrebten Klassenerhalt schon frühzeitig sicherzustellen. Mit einem Heimsieg am Sonntag (15 Uhr) gegen Schlusslicht TSV Holzheim könnte ein weiterer Schritt in diese Richtung gemacht werden.

„Wir wollen die Vier vorne dran stehen haben, und das so schnell wie möglich“, erklärt Trainer Roland Jegg. „Erst dann dürfen wir feiern und das werden wir dann bestimmt auch ausgiebig tun“, stellt er klar. Natürlich freue er sich über die 33 Zähler auf der Habenseite. „Wir wollen den Tag aber nicht vor dem Abend loben“, erklärt er weiter und äußert die Befürchtung, dass diese Punkteausbeute noch nicht zur Vermeidung der Abstiegsrelegation genügen wird. Bis zum Erreichen der 40 Punkte bleibt beim SVO immer auch ein halbes Auge auf die Geschicke des Lokalrivalen TSV Buch in der Landesliga gerichtet.

Die Gründe fürs bislang überaus positive Abschneiden sind beim SVO leicht auszumachen. „In unserer Truppe steckt unwahrscheinlich viel Charakter. Das sieht man an der Trainingsbeteiligung. Die ziehen alle voll mit“, ist Jegg voll des Lobes. Natürlich spiele auch das Glück eine gewisse Rolle. „Wir hatten selten mehr als zwei Verletzte. Bei einem so dünnen Kader wie dem unseren ist das sehr wichtig.“

So spannt Jegg den Bogen zur anstehenden Aufgabe gegen den TSV Holzheim. Er weiß, dass dem Schlusslicht bei einer ähnlich dünnen Spielerdecke dieses Glück verwehrt geblieben ist. Er ist davon überzeugt, dass „die Holzheimer spielerisch nicht schlechter sind“ als sein SVO. Eine klare Favoritenrolle nur aus den Tabellenständen abzuleiten, hält er daher für fatal. „Für uns wäre es glatter Selbstmord, wenn wir einen Gegner unterschätzen würden“, findet er drastische Worte. Seiner Ansicht nach kann seine Mannschaft auch am Sonntag nur bestehen, wenn sie es versteht, die Oberrother Tugenden in die Waagschale zu werfen. „Wir müssen über die Zweikämpfe ins Spiel finden“, konkretisiert Jegg. Oberroth hat in den letzten fünf Spielen zehn Punkte ergattert. Holzheim kassierte zuletzt beim 0:1 gegen Blaustein die erste Niederlage seit Mitte November.

In Blaustein muss am Sonntag der FV Senden ran. Der TSV Neu-Ulm empfängt die SSG Ulm 99 am Muthenhölzle.

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