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Stadtpokal

14.01.2020

Hässliches Ende des Ulm/Neu-Ulmer Fußball-Stadtpokals

Ein Söflinger Spieler wurde von einer Flasche am Kopf getroffen, minutenlang auf dem Feld behandelt und dann mit dem Krankenwagen abtransportiert. An einer Fortsetzung des Endspiels war anschließend nicht mehr zu denken.
Bild: Horst Hörger

Das Finale zwischen Söflingen und Ljiljan Ulm wird nach rassistischen und gewalttätigen Ausschreitungen abgebrochen.

Hässliches Ende des Hallenturniers um den Ulm/Neu-Ulmer Fußball-Stadtpokal am Kuhberg: Das Finale zwischen der TSG Söflingen und Ljiljan Ulm wurde am Sonntagabend beim Stand von 2:2 vor dem Siebenmeterschießen wegen rassistischer und gewalttätiger Ausschreitungen abgebrochen.

Ärger machten Spieler und Fans von Srbija Ulm

Verantwortlich dafür waren nach Schilderung von Turnierchef Edin Mandzukic Spieler und Anhänger von Srbija Ulm. Deren Mannschaft hatte zuvor durch eine 2:3-Niederlage gegen Söflingen das Endspiel verpasst, ihr Frust entlud sich in der Unterbrechung vor dem Siebenmeterschießen. Zuerst wurde einem schwarzen TSG-Spieler eine Banane überreicht, dann warf ein nach dem Eindruck von Mandzukic geistig verwirrter Zuschauer auch noch eine Flasche aufs Spielfeld. Die traf und verletzte einen Söflinger, der nach längerer Behandlungspause mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde.

Zuvor war das dreitägige Fußballturnier in der Kuhberghalle weitgehend ruhig und fair verlaufen. Sowohl die TSG Söflingen als auch Ljiljan Ulm werden nun als Sieger geführt, die Plätze dahinter wurden ausgespielt: 3. Srbija Ulm, 4. SV Offenhausen, 5. Birumut Ulm, 6. SV Thalfingen.

Auch interessant: Spekulationen um einen möglichen Abschied von Zoran Dragic von Ratiopharm Ulm

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