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Kreisliga B Iller

02.06.2019

Im Derby zwischen Pfaffenhofen und Weißenhorn kracht’s nur selten

FVW-Spieler Raphael Fröhler und seine Gegenspieler Konstantin Winterhalder und Pfaffenhofens Kapitän Sebastian Kräß (von links) krachen zusammen.
Bild: Hörger

Pfaffenhofen und Weißenhorn liefern sich ein kühles Nachbar-Duell. Der FVW sichert die Relegation.

Das Rothtalderby in der Fußball-Kreisliga B Iller zwischen dem SV Pfaffenhofen und dem FV Weißenhorn endete mit einem knappen 1:0-Erfolg für die Hausherren. Das Spiel an sich stand unter dem Motto Sommerkick und konnte keinen der Zuschauer wirklich von den Sitzen reißen. Für ein Nachbarschaftsderby war das Aufeinandertreffen sogar relativ blutleer und emotionslos.

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Die Gäste erwischten den besseren Start und hatten in der 16. Minute durch Mateusz Jakubowski die erste Möglichkeit. Ihm folgten seine Mannschaftskollegen Dominik Gaiser (18.) und zu allem Überfluss fand der Treffer von Daniel Eckert wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht die Anerkennung des nicht immer sicher leitenden Unparteiischen Reinhold Hilsenbek aus Blaubeuren (21.). Danach war die Überlegenheit dahin und auf einmal bekamen die Hausherren mehr Zugriff auf die Partie und waren ihrerseits die überlegene Mannschaft. Für die erste Chance musste ein Freistoß von Yannic Konstandinides herhalten, der am Querbalken landete (24.). Marco Spleiß verfehlte noch einmal aus der Ferne das FVW-Gehäuse (32.). Auf der Gegenseite scheiterte Weißenhorns Stürmer Martin Widmer (39.).

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Der SV Pfaffenhofen besiegt den FV Weißenhorn mit 1:0

Nach dem Seitenwechsel passierte erst einmal eine ganze Weile gar nichts, bevor der eingewechselte Christoph Neuerer seinen Distanzschuss knapp vorbeisetzte. Die Weißenhorner waren zwar redlich bemüht, das Geschehen wieder in den Griff zu bekommen, schafften dies aber nicht mehr. Es war einfach keine Struktur und kein Durchsetzungsvermögen zu erkennen. Zudem gesellten sich die einfachsten Fehler zum Spielaufbau. Symptomatisch war dann auch das Tor des Tages durch SVP-Kapitän Sebastian Kräß in der 75. Minute, als er allein auf weiter Flur die halbe Weißenhorner Abwehr austanzte und zum 1:0 traf. Zwei Minuten danach scheiterte Weißenhorns Carlo Kühner mit seiner Direktabnahme am Pfosten (77.). Sebastian Kräß hätte mit seinem Kopfball für die endgültige Entscheidung sorgen können, platzierte diesen jedoch genau in die Arme von FVW-Keeper Isaac Amoh (80.). In der Nachspielzeit fand Carlo Kühner noch seinen Meister im jungen SVP-Torhüter Jonas Riedele.

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Mit dieser Leistung dürfte es für den FVW sehr schwer werden, in dem anstehenden Relegationsspiel zur Kreisliga A zu bestehen. Platz hat der FVW sicher, weil Vöhringen-Illerzell verloren hat und Weißenhorn bei drei Punkten Vorsprung die deutlich bessere Tordifferenz aufweist. (wgo)

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