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Hallenfußball

06.01.2019

Im vierten Anlauf klappt’s: Türkspor Neu-Ulm gewinnt Wiblinger Hallenturnier

Konnten endlich den Pokal des Wiblinger Dreikönigs-Hallenturniers in die Höhe halten: die Fußballer von Türkspor Neu-Ulm.
Bild: Ilse Riedel

Türkspor Neu-Ulm gewinnt das Wiblinger Dreikönigsturnier. Darauf hat die Mannschaft lange gewartet.

Vier Anläufe waren nötig, doch am Sonntag konnten die Fußballer von Türkspor Neu-Ulm endlich ihrer Favoritenrolle gerecht werden und das Dreikönigs-Hallenturnier am Wiblinger Tannenplatz gewinnen. Nachdem es 2014, 15 und 18 lediglich zu Rang zwei gereicht hatte, triumphierte der Bezirksligist am Sonntagabend gegen das Überraschungsteam vom FV Senden in einem einseitigen Finale deutlich mit 8:1 und konnte so die 850 Euro Siegprämie einstreichen.

Senden war durch zwei Zehnmeterschießen bis in das Endspiel vorgedrungen und durfte sich schlussendlich noch über immerhin 450 Euro freuen. Nachdem Dennis Mgbechi im Halbfinale gegen Türkgücü Ulm der späte 1:1-Ausgleich gelang, wurde FVS-Schlussmann Marco Kleinschmidt im Strafstoßschießen zum Helden. Kleinschmidt wehrte zwei Ulmer Schüsse ab und sicherte so den Einzug seines Teams ins Finale.

Türkspor Neu-Ulm besiegt FV Senden im Finale des Wiblinger Dreikönigsturniers

Rang drei sicherte sich Türkgücü Ulm im kleinen Finale gegen eine zweite Garnitur von Türkspor Neu-Ulm. Für den Landesligisten TSV Neu-Ulm, 2016 noch Sieger in Wiblingen, reichte es diesmal nur zum sechsten Platz, weil das prestigeträchtige Derby um Rang fünf gegen den SV Offenhausen mit 1:2 verloren ging. Der A-Donau Tabellenführer konnte zuvor mit dem TSV Blaustein den zweiten Landesligavertreter bezwingen. Die Blausteiner hatten sich ihrerseits im Viertelfinale gegen Türkspor II eine derbe 0:6-Klatsche abgeholt und mussten sich deshalb mit der Trostrunde begnügen. Nach dem Spiel äußerte sich Jochen Holl, Blausteins neuer Trainer, auch entsprechend enttäuscht und sprach von einer inakzeptablen Vorstellung. Als bester Torschütze (neun Treffer) wurde Offenhausens Marcello Tostoni ausgezeichnet.

Gelungen war die 37. Auflage der Mammutveranstaltung aus Sicht von Gökhan Budak. Er amtiert erst seit gut acht Wochen als Abteilungsleiter in Wiblingen: „Ich bin ins kalte Wasser gesprungen.“ Dementsprechend schwierig und zeitlich sehr knapp sei die Vorbereitung deshalb gewesen. Dennoch: „Es läuft alles tipptopp, mein Team funktioniert.“ Mehr als 1000 Zuschauer, eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr, verfolgten diesmal den traditionellen Budenzauber in Wiblingen. Obwohl die Akteure auf dem Parkett teilweise recht emotional zu Werke gingen, blieben die Spiele fair und gravierende Verletzungen aus. Für das kommende Jahr verspricht Gökhan Budak wieder ein größeres Teilnehmerfeld. 32 Teams sind sein Ziel.

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