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21.12.2017

Jahresabschluss in einer Riesenhalle

Andreas Wenzl

Ulmer Academy spielt in der Kölner Arena

Bereits am heutigen Donnerstag bestreitet die Basketball-Mannschaft der Ulmer Orange-Academy ihr letztes Spiel des Jahres in der Pro A in Köln, wo sie es um 19.30 Uhr mit einem Aufstiegsanwärter mit hoher individueller Qualität zu tun hat. Eine anstrengende Angelegenheit ist das vor allem für die Ulmer Spieler mit Doppellizenz, die erst gestern mit der Bundesligamannschaft aus Sankt Petersburg zurückgekommen sind. Danny Jansson nimmt es gelassen: „Wir sind das gewohnt, es sollte daher keinen großen Einfluss auf uns haben.“ Zudem freut sich der Ulmer Trainer auf den Auftritt in der 18000 Besucher fassenden Lanxess-Arena von Köln.

Das Projekt „Rhein Stars“ ist so ambitioniert, wie die Namen seiner Macher prominent sind: Geschäftsführer ist der frühere Nationalspieler Stephan Baeck, der den Verein vor vier Jahren gründete. In diesem Sommer holte er Trainer Denis Wucherer aus Gießen, der die Kölner Basketballer zurück ins Oberhaus führen soll. Ein Ziel, das schon in dieser Saison erreicht werden könnte. In der Tabelle liegen die Rhein Stars zwar nur auf Platz drei, aber beim 77:74-Sieg über Hamburg und der knappen 75:83-Niederlage in Vechta zeigte das Wucherer-Team, dass ihm nicht viel zur Ligaspitze fehlt. Offensiv wird die Mannschaft vor allem von einem amerikanischen Trio getragen. Kavin Gilder-Tilbury und Jesse Morgan erzielen im Schnitt mehr als zwölf Punkte. Auf zehn kommt Keith Ramsey, der von 2013 bis 2015 für Hagen in der Bundesliga spielte. Jansson stellt fest: „Köln hat einige Leute, die ein Basketball-Spiel übernehmen können. Wir müssen damit rechnen, dass sie auch schwere Würfe treffen werden.“

Zumindest auf dem Feld wird es übrigens heute kein Wiedersehen mit Andreas Wenzl geben. Der 2,09-Meter-Mann hat in der Jugend für Ulm und unter anderem auch für Weißenhorn gespielt. Eine ganze Serie von Knieverletzungen hat ihn allerdings immer wieder zurückgeworfen und vor vier Jahren wollte Wenzl seine Karriere eigentlich deswegen beenden. In Köln hat er jetzt sein Comeback gestartet, das allerdings schon wieder gestoppt wurde. Im Sommer verletzte sich Wenzl zum wiederholten Mal am Meniskus, gegen die Academy muss er sich deswegen mit der Zuschauerrolle begnügen. (az)

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