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Eishockey

26.12.2018

Jubel der Devils Ulm/Neu-Ulm fällt verhalten aus

Die Devils konnten sich in Burgau nur über zwei Punkte freuen. Drei wären nach dem Spielverlauf durchaus drin gewesen.
Bild: Ernst Mayee

Derbysieg in Burgau bringt nur zwei Punkte. Warum drei möglich und wichtig gewesen wären

Der Eishockey-Landesligist VfE Ulm/Neu-Ulm hat das Derby in Burgau zwar im Penaltyschießen mit 5:4 gewonnen, aber mit diesem Ergebnis konnten die Devils ganz und gar nicht zufrieden sein. Sie führten nämlich nach einer über weite Strecken souveränen Vorstellung sechs Minuten vor dem Ende mit 4:1. Dann kassierten die Devils innerhalb von zwei Minuten zwei Gegentreffer und mussten elf Sekunden vor Schluss den Ausgleich hinnehmen. Hätten sie das Derby in der regulären Spielzeit gewonnen, wären sie aufgrund der besseren Tordifferenz wieder auf Platz eins gesprungen. So aber mussten sie sich mit zwei Punkten begnügen.

Beim VfE fehlte der verletzte Sebastian Koberger aber zumindest war Dominik Synek wieder fit. Die Burgauer hatten gleich sieben Ausländer im Aufgebot, obwohl nach einem ungeschriebenen Landesliga-Gesetz nur zwei eingesetzt werden sollten.

Frühe Führung

Dennoch starten die Gäste furios in das Spitzenspiel. Bereits nach 30 Sekunden gingen die Devils mit dem zweiten Schuss aufs Tor durch Florian Döring in Führung. Nur 21 Sekunden später jubelten erneut die 200 Ulmer Anhänger unter den 800 Besuchern. Nach einem Traumpass von Kapitän Armin Nußbaumer schloss Dominik Synek den Konter zum 2:0 ab. Nach 16 Minuten brandete schon wieder Jubel bei den Devils auf. Einer der drei Schiedsrichter zeigte ein Tor an, nach Einschätzung seines Assistent allerdings war dieses mit dem Schlittschuh erzielt worden und deswegen wurde der Treffer annulliert. folgedem zählte der Treffer nicht. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels war der Burgauer Boris Drozd alleine Richtung Tor unterwegs und wurde von Martin Jainz mit einem Foul gestoppt. Zum fälligen Penalty lief Drozd selbst an, scheiterte jedoch am starken Devils-Keeper Konstantin Bertet.

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Im zweiten Durchgang waren die Burgauer Eisbären gefährlicher und schafften nach 28 Minuten den Anschlusstreffer. Florian Döring hatte sieben Zeigerumdrehungen später die richtige Antwort parat und stellte im Alleingang den alten Abstand wieder her. Es kam aus Sicht der Devils sogar noch besser. Döring behauptete im gegnerischen Drittel in Unterzahl den Puck an der Bande, zog dann Richtung Tor und legte für Timo Schirrmacher auf, der zum 4:1 traf (40.).

Auch in den letzten 20 Minuten dominierten die Ulmer, versäumten es aber, das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben. Unter anderem hatte Petr Ceslik mit einem Lattentreffer Pech (54.). In derselben Minute gelang den Eisbären das 2:4, die Gäste reklamierten vergeblich wegen eines möglicherweise verschobenen Tors. Beim 3:4 der Gastgeber (55.) sah der ansonsten sehr starke Rückhalt Bertet unglücklich aus. Der stramme Schuss von der blauen Linie war durchaus haltbar. Kurz vor Schluss riskierten die Burgauer alles und nahmen ihren Keeper Roman Jurkov für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Elf Sekunden vor dem Ende zahlte sich diese Maßnahme mit dem Ausgleich aus.

Keine Tore in der Verlängerung

In der fünfminütigen Verlängerung konnte sich keines der beiden Teams entscheidend durchsetzen. Immerhin verwandelten dann aber Tim Tenschert und Marius Dörner souverän ihre Penaltys für die Devils, Burgau verschoss den ersten und den zweiten Versuch der Eisbären vereitelte Bertet

Durch diesen unnötigen Punktverlust können die Devils aber aus eigener Kraft nicht mehr Platz eins in der Hauptrunde der Landesliga erreichen.

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