Handball

20.04.2015

Kein Durchkommen im Derby

Die Vöhringer Handballer (hier Sandro Jooß) wurden in Langenau ausgebremst. Selber gingen sie in der Abwehr weniger konsequent zur Sache und dafür gab es die Quittung in Form von 39 Gegentoren.
Bild: Roland Furthmair

Vöhringen liefert eine enttäuschende Leistung ab und verliert deutlich gegen die Langenauer. Dabei interessieren sich die gar nicht mal sonderlich für die laufende Saison

Im letzten Heimspiel dieser Fünftliga-Saison feierten die Handballer der HSG Langenau/Elchingen vor mehr als 500 begeisterten Zuschauern in der Pfleghofhalle einen 39:32 (18:12)-Derbysieg gegen den SC Vöhringen. Trainer Hartwig Schenk freute sich natürlich über die gelungene Revanche für die Niederlage im Hinspiel, zumal bei seiner Mannschaft schon der Fokus auf der kommenden Saison liegt: „Dann werden weitere Nachwuchsspieler ihre Chance bekommen werden. Sogar im Training wird bei uns jetzt nicht mehr Vollgas gegeben, um Verletzungen zu vermeiden. Umso höher ist dieser Heimsieg zu bewerten.“

Auch die Vöhringer gaben zum Abschluss einer englischen Woche mit zwei Niederlagen in den drei Spielen alles andere als Vollgas. Zwar legten die zuverlässigsten Werfer Valentin Istoc und Andrè Bluhm zum 3:2 für die Gäste vor, doch danach bot sich kein Grund mehr zur Freude für den in der Pfleghofhalle überraschend schwach vertretenen Vöhringer Anhang. Noch vor der Pause rückten Henrik Schenk und Jan Schaden zum vorentscheidenden 18:12-Zwischenstand die Verhältnisse für Langenau wieder zurecht.

Erneut der Langenauer Trainersohn und der HSG-Kreisläufer waren es, die beim Siebentore-Vorsprung (20:13/21:14) eine Viertelstunde vor dem Abpfiff die allerletzten Zweifel am Sieg beseitigten. Zwar konnte Istoc acht Minuten vor dem Abpfiff noch auf 30:27 verkürzen, doch im Endspurt brachen beim SCV dann alle Dämme. Die Schlusssirene und der elffache Langenauer Torschütze Felix Junginger ließen beim 39:32 den HSG-Anhang endgültig jubeln.

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Zwar fehlten beim SC Vöhringen im Derby Kreisläufer George Stanciu (Urlaub), Christian Bucher (verletzt) und Torhüter Willi Seiler, der in den letzten drei Spielen pausiert. Doch auch diese Ausfälle wollte der nach dieser Saison scheidende Manuel Scholz nicht als Ausrede für die deutliche Niederlage gelten lassen: „Bei 39 Gegentreffern muss man zu unserer Leistung in der Abwehr nicht mehr viel sagen.“

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Eine Bildergalerie vom Spiel finden Sie unter

www.nuz.de/bilder

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