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09.10.2009

Kein schöner Abschied für Frank Kaspari

Ulm Spätestens beim Stand von 1:3 wirkte Frank Kaspari wie versteinert. Fast reglos, mit verschränkten Armen stand er an der Ersatzbank und wusste, dass er der Ulmer Mannschaft nicht mehr helfen konnte. Der Interimstrainer der Spatzen litt ganz ruhig. Drei Spiele hatte er Fußball-Regionalligist SSV Ulm 1846 nach der Trennung von Manfred Paula gecoacht. Er hatte der Truppe in dieser kurzen Zeit wirklich neue Impulse gegeben. Aber das Team hatte von den drei Spielen nur eines gewonnen. Gestern mit der 1:3-Niederlage gegen Drittligist 1. FC Heidenheim, dem Aus im WFV-Pokal, verabschiedete sich Kaspari von der Mannschaft und kehrt voll und ganz zu den A-Junioren des Vereins zurück.

Auch gestern hätte der SSV 46 nicht verlieren müssen. Vor der Pause waren die Chancen verteilt und die Spatzen glichen durch Dinko Radojevics Tor in der 17. Minute den 0:1-Rückstand aus, für den der Heidenheimer Patrick Mayer aus abseitsverdächtiger Position gesorgt hatte (9.). Michael Schürg hatte vor der Pause das 2:1 auf dem Fuß - und vergab (44.). Gleich nach dem Seitenwechsel zog Marco Grüttner ab - und verfehlte den Kasten ganz knapp. Die Gäste von der Brenz, insgesamt etwas spielstärker und bei Schnellangriffen brandgefährlich, nutzten hingegen ihre Möglichkeiten. Richard Weil brachte den FC in der 55. Minute erneut nach vorne und Andreas Spann, nachdem er erst Daniel Reith alt aussehen ließ und dann den Rest der Ulmer Abwehr, erzielte das 3:1 für Heidenheim. Das war die Entscheidung für die cleveren Gäste.

Die Ulmer versuchten alles, doch Reith sah nach einem weiteren Gerangel mit Spann Gelb-Rot und Radojevic, Bobo Mayer sowie Mario Schmidt scheiterten an FC-Keeper Erol Sabanov oder zogen das Leder knapp vorbei. Der Elan war da, die kämpferische Einstellung stimmte, aber bei Kontern des Gegners war die Abwehr oft überfordert und vorne fehlte auch das Glück.

SSV 46: Betz - Leschinski, Kraljevic, Reith, Gerber - Mayer, Sauter (46. Schmidt), Radojevic, Barth (67. Tastan) - Schürg, Grüttner (67. Müller).

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