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01.10.2009

Lust auf viel mehr ist bei Kaspari kein Thema

Ulm Seine Feuertaufe in der Fußball-Regionalliga hat der eigentliche A-Jugend-Coach des SSV Ulm 1846, Frank Kaspari, mit dem 2:1-Erfolg über den TSV 1860 München II am vergangenen Sonntag bestanden. Natürlich hat der Nachfolger von Manfred Paula, von dem sich der Verein kürzlich getrennt hat, Lust auf mehr - auf einen Erfolg heute Abend (Anpfiff 19.30 Uhr) beim SV Darmstadt 98 nämlich. Lust auf noch mehr verspürt der Fußballfan in Diensten des SSV 46 aber nicht. Gestern betonte er noch einmal, dass für ihn nächste Woche mit Ablauf seines Urlaubs, spätestens aber nach dem Pokalspiel gegen Heidenheim heute in einer Woche Schluss sei. Bis dahin sollte ein neuer Trainer gefunden sein. Gesucht wird eifrig.

Der Interimstrainer der Spatzen geht seinem momentanen Job höchst gewissenhaft nach, obwohl er ihn so schnell wieder beenden und sich auch nicht zum Weitermachen überreden lassen will. Weil nur vier Tage lang kein Spiel war, hat er die Intensität des Trainings reduziert und den Spielern sogar einen Tag freigegeben. Sie müssten also gut bei Kräften sein, wenn sie heute Abend bei den Darmstädter "Lilien" ihre Aufwartung machen. Nicht nur das, Kaspari denkt, dass der Sieg gegen die Münchner seiner Truppe "einen Schub" gegeben hat.

Dass die Ulmer in der neuen Saison auswärts noch ohne Sieg sind, stimmt Kaspari nicht bedenklich: "Uns ist auch auswärts nicht bange. Der Heimvorteil gegen 1860 war für uns gar nicht so gut, weil die Mannschaft unter Druck gestanden hat." Unter Druck steht auf jeden Fall der SV Darmstadt 98, denn er ziert noch ohne jeden Sieg das Tabellenende. Für ihn wird es Zeit, Punkte zu sammeln.

Aber auch die Ulmer haben nichts zu verschenken. Positives gibt es vom Personal zu berichten: Kapitän Heiko Gerber, Dinko Radojevic und Christian Sauter, zuletzt alle angeschlagen, sind wieder fit und Mario Schmidt hat seine Grippe überwunden. Florian Treske kann zwar wieder am Lauftraining teilnehmen, hat sich aber eine Angina eingefangen.

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