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05.06.2009

Markus Gisdol verlässt Ulm mit etwas Wehmut

Ulm Auch für Fußball-Regionalligist SSV Ulm 1846 geht heute die Saison zu Ende. Die Spatzen treten um 14 Uhr bei der zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt an, und auch wenn es gemessen an der Tabelle um nichts mehr geht, geht es doch um etwas. "Es geht um ein gutes Spiel, um den Sieg und um die Prämie", kennt der scheidende Ulmer Cheftrainer Markus Gisdol, der zusammen mit seinem Assistenten Otmar Rösch zu 1899 Hoffenheim wechselt, genügend Beweggründe, um sich noch einmal richtig reinzuhängen. "Im Übrigen muss die Motivation aus den Spielern selbst kommen, sonst haben sie die falsche Einstellung. Aber da habe ich bei meiner Mannschaft keine Bedenken."

Dies ist mit ein Grund, warum Markus Gisdol etwas wehmütig ist. "Ich leite heute das letzte Mal hier das Training, werde morgen die letzte Ansprache an die Mannschaft richten und das letzte Spiel mit den Jungs bestreiten", sagte er gestern. "Ich werde schon traurig sein, wenn ich dann meine Sachen zusammenpacke. Es ist ein schwerer Abschied. Aber es geht auch ohne mich weiter. Freilich werde ich Ulm in super Erinnerung behalten und werde die Entwicklung der Mannschaft stets verfolgen."

Aber heute sitzt Gisdol noch einmal auf der Bank. Welche Mannschaft er ins Rennen schicken kann, ist noch etwas offen. Davor Kraljevic, Daniel Reith und Marijo Marinovic sind gesperrt, Miguel Coulibaly ist verletzt, Patrick Huckle und Christian Schmid sind gerade erst operiert worden und Dinko Radojevic hat eine Grippe noch nicht richtig auskuriert. Immerhin dürfte Radojevic spielen können. Sonst wird es ganz eng, zumal die zweite Mannschaft stark gemacht werden soll, die in Dürnau noch ein höchst wichtiges Spiel hat. Abends steigt dann die Saisonabschlussparty beider Teams.

Unterschrieben hat gestern beim SSV 1846 noch Stürmer Manuel Müller (24) vom Bayernligisten TSV Aindling.

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