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08.07.2010

Matthaeis letztes Rennen rund um das Rathaus

Die Läufe über die Halbmarathon-Distanzen gehören zu den Höhepunkten der Veranstaltung. Unser Bild zeigt den Start in der Augsburger Straße vor Jahresfrist. Foto: hhö
Bild: hhö

Neu-Ulm Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr werden am kommenden Sonntag die besten Speedskater Bayerns und Baden-Württembergs in Neu-Ulm Station machen. Nach dem Bahn-Kriterium am 1. Mai steht dieses Mal der Straßenwettbewerb an: Zum sechsten Mal heißt es "Rund ums Neu-Ulmer Rathaus", Veranstalter sind die Speedskater des DAV Neu-Ulm und die Radsportler des SSV Ulm 1846.

Aber auch einige internationale Topfahrer werden bei den Halbmarathon-Wettbewerben in der Neu-Ulmer Stadtmitte am Start sein. Ganz vorne mitmischen will Stefan Matthaei vom heimischen FUG-Speedteam, der die Rennserie des Bayern-Inline-Cup momentan anführt. Für ihn wird es wohl der letzte Auftritt auf Neu-Ulms Straßen sein, denn nach der besten Saison in seiner aktiven Laufbahn will er kürzertreten und sich auf den Studium-Abschluss konzentrieren. Das wird sich seiner Einschätzung nach mit dem zeitaufwendigen Leistungssport nicht mehr vereinbaren lassen. Und mit weniger Aufwand nur noch unter die besten 20 zu fahren, ist nicht sein Ding.

Dass Matthaei aber momentan top in Form ist und zu Deutschlands besten Speedskatern gehört, hat er erst vergangenes Wochenende bei den nationalen Bahnmeisterschaften in der Skate-Arena Geisingen mit Platz neun über 15 000 Meter und Platz sieben über 10 000 Meter bewiesen. Neu-Ulms zweiter Spitzenfahrer Dmytro Prokopchuk hatte in Geisingen Pech: Ihm brach beim Wettkampf die Verschraubung der Schiene aus dem Schuh, sodass er aufgeben musste. Für Neu-Ulm hat er aber schon Ersatzmaterial getestet und ist ganz zufrieden.

Prokopchuk verzichtet auf die Reise in die ukrainische Heimat

Matthaeis letztes Rennen rund um das Rathaus

Der Ukrainer verzichtet auf seine nationalen Meisterschaften, die ebenfalls an diesem Wochenende anstehen, und will Matthaei im Kampf um Spitzenplätze unterstützen. Der Verzicht fällt ihm aber wegen der weiten Anreise in seine Heimat nicht wirklich schwer, zumal Prokopchuk die Qualifikation für die Europameisterschaft schon in der Tasche hat. "Wenn die Weltcupfahrer vom Geisinger Arena-Team kommen und eventuell der mehrfache Weltmeister Scott Arlidge, dann gilt es dranzubleiben", sagt er. Ansonsten geht es darum, den Fuß vor dem Regensburger Dauerrivalen Paul Manstetten zu haben oder ihn eventuell bei einer Attacke frühzeitig abzuschütteln.

Schweren Herzens verzichten müssen Irene Raab und Gabi Breunig. Denn ausgerechnet dieses Wochenende findet in Prezelle hoch im Norden der Republik die deutsche Meisterschaft im Doppelmarathon statt und die Weißenhornerin Raab ist Titelverteidigerin. Mithilfe der Senioren-Europameisterin Breunig will sie gegen die Angriffe der Konkurrenz besser gewappnet sein. Auch die schärfste Rivalin verlässt sich schließlich auf die Unterstützung von Teamkolleginnen. "Es ist schon schade, dass die beiden Rennen auf einen Tag fallen", klagt Irene Raab. Dennoch gehen die Neu-Ulmer Frauen nicht aussichtslos an den Start: Marlene Krümpelmann hat schon bewiesen, dass sie mit den Besten mithalten kann. (skat)

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